7,4-Magnitude-Erdbeben erschüttert Mexiko, Tsunami-Warnung herausgegeben

7,4-Magnitude-Erdbeben erschüttert Mexiko, Tsunami-Warnung herausgegeben

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,4 hat sich in der Nähe der mexikanischen Pazifikküste ereignet. Obwohl nach den Erschütterungen eine offizielle Tsunami-Warnung herausgegeben wurde, wurde diese nach einer Lageeinschätzung wieder aufgehoben.

Berichten zufolge wurde das Erdbeben am 17. Juli um 08:48 Uhr Ortszeit in der Nähe des Hafens von Puerto Madero im Bundesstaat Chiapas, nahe der guatemaltekischen Grenze, registriert. Das Epizentrum des Bebens lag etwa 10 Kilometer nördlich des besiedelten Gebiets.

Das Mexikanische Nationale Seismologische Zentrum teilte mit, dass nach dem Hauptbeben ein Nachbeben der Stärke 5,2 beobachtet wurde.

Nach dem Ereignis gab die US-amerikanische National Oceanic and Atmospheric Administration eine Tsunami-Warnung für Küstengebiete im Umkreis von 300 Kilometern um das Epizentrum heraus. Nachdem Experten die Lage neu bewertet hatten, wurde die Warnung jedoch etwa eine Stunde später offiziell aufgehoben.

Nach dem Erdbeben mobilisierte die mexikanische Regierung Rettungsdienste, Sicherheitskräfte und Einheiten des Katastrophenschutzes in die Region. Nach vorläufigen Angaben wurden bisher keine Todesopfer, Verletzten oder größeren Zerstörungen gemeldet.

Marineminister Raymundo Pedro Morales Ángeles erklärte, dass der Meeresspiegel in einigen Küstengebieten um bis zu einen halben Meter ansteigen könnte, und forderte die Bürger als Vorsichtsmaßnahme auf, sich vorübergehend von den Küsten fernzuhalten.

Gleichzeitig wurden in einigen Siedlungen im Bundesstaat Chiapas in der Nähe des Epizentrums präventive Evakuierungen durchgeführt. Die Behörden betonten, dass im südöstlichen Teil des Landes keine ernsthaften Schäden oder großflächigen Notfälle beobachtet wurden.

Derzeit überwachen Experten die Situation kontinuierlich und führen Beobachtungen hinsichtlich möglicher Nachbeben durch.

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