Einjähriger Junge stirbt in heißem Bad, während Mutter mit ihrem Freund unterwegs war

Einjähriger Junge stirbt in heißem Bad, während Mutter mit ihrem Freund unterwegs war

In einem schrecklichen Fall um den Tod eines einjährigen Jungen im US-Bundesstaat Kalifornien ist ein Gerichtsurteil gefällt worden. Die 26-jährige Samantha Garver und ihr 34-jähriger Partner Sergio Mena bekannten sich des Mordes zweiten Grades sowie der Kindesmisshandlung schuldig.

Den Ermittlungen zufolge setzte Sergio Mena am 30. September 2023 den einjährigen Henry Whitley-Brown in eine Badewanne mit extrem heißem Wasser und verließ das Haus. Berichten zufolge könnte er gegangen sein, um Drogen zu besorgen. Für das schwer verbrannte Kind wurde kein Arzt gerufen; stattdessen wurden die Verbrennungen lediglich mit einer einfachen Salbe behandelt.

Erst am nächsten Tag, als die Atmung des Jungen langsamer wurde, wurde ein Rettungswagen gerufen. Die Ärzte fanden Henry mit Herzstillstand, stark dehydriert und in einem kritischen Zustand vor. Es war unmöglich, ihn zu retten.

Während der Ermittlungen wurde bekannt, dass das Kind zuvor regelmäßig Opfer von Misshandlungen geworden war. Eine Untersuchung ergab Verbrennungen zweiten und dritten Grades, Blutergüsse sowie mehrere verheilende Brüche an seinem Körper. Auch der Kinder- und Jugendhilfedienst bestätigte, dass Gewalt und Vernachlässigung zum Tod geführt hatten.

Dem Gerichtsurteil zufolge wurde Sergio Mena zu 21 Jahren und Samantha Garver zu 14 Jahren Haft verurteilt. Die Staatsanwaltschaft betonte, dass dieses Urteil Gerechtigkeit schaffe und sicherstelle, dass die Täter keinem anderen Kind mehr schaden könnten.

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