Schwere Explosion in pakistanischem Bergwerk fordert 32 Menschenleben

Schwere Explosion in pakistanischem Bergwerk fordert 32 Menschenleben

Eine schwere Explosion in einem Kohlenbergwerk in der pakistanischen Provinz Belutschistan hat mindestens 32 Bergleuten das Leben gekostet. Rettungsarbeiten und Untersuchungen zu der Tragödie dauern an, wie offizielle Stellen des Landes mitteilten, Al Jazeera berichtete.

Berichten zufolge ereignete sich der Unfall am 30. Juli im Kohlebergwerk Sorange in der Nähe der Stadt Quetta. Vorläufigen Daten zufolge wurde die Explosion durch eine Ansammlung von Methangas im Schacht verursacht.

Ein Beamter der provinziellen Katastrophenschutzbehörde erklärte, dass Rettungskräfte zunächst die Leichen von 29 Bergleuten an die Oberfläche gebracht hatten. Später wurden die Leichen von drei weiteren getöteten Arbeitern im Schacht entdeckt.

Obwohl seit dem Vorfall mehr als 12 Stunden vergangen sind, haben die Rettungskräfte die Suche nicht eingestellt. Verantwortliche weisen jedoch darauf hin, dass die Chancen, Überlebende zu finden, äußerst gering sind.

Schwere Explosion in pakistanischem Bergwerk fordert 32 Menschenleben

Offiziellen Angaben zufolge befanden sich zum Zeitpunkt der Explosion 36 Bergleute im Schacht. Infolge der heftigen Druckwelle wurden zwei nahe beieinander liegende Schächte schwer beschädigt.

Experten stellen fest, dass solche Tragödien in Pakistans Kohlebergbausektor, insbesondere in der Provinz Belutschistan, aufgrund der Nichteinhaltung von Sicherheitsvorschriften häufig vorkommen. Insbesondere unzureichende Belüftungssysteme, Mängel bei Gasüberwachungsmechanismen und ungenügende Arbeitssicherheitsmaßnahmen werden als Hauptfaktoren genannt.

Dennoch sind Tausende Einwohner in Belutschistan trotz niedriger Löhne und hoher Risiken gezwungen, als Lebensgrundlage in der Kohleindustrie zu arbeiten.

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