Aus dem Krieg geretteter Löwe kämpft gegen schwere Krankheit

Ein Löwe namens Taras, der während des Krieges in der Ukraine gerettet und in die USA gebracht wurde, kämpft nun gegen eine seltene und lebensbedrohliche Krankheit. Dies wurde am 8. August berichtet.
Taras wurde aus der Ukraine gebracht, als er erst vier Monate alt war. Seine beiden Schwestern Lesya und Stefaniya wurden ebenfalls gerettet. Es stellte sich heraus, dass die drei Löwenbabys während des Krieges in der Ukraine verlassen an einem Bahnhof in Odessa gefunden wurden. Sie standen im Zusammenhang mit dem illegalen Handel exotischer Tiere und waren in sehr jungem Alter von ihrer Mutter getrennt worden.

Im Jahr 2022 wurden Taras und seine Schwestern in das The Wildcat Sanctuary im US-Bundesstaat Minnesota gebracht. Sie legten die fast 7.000 Meilen lange Strecke von der Ukraine in die USA zurück.
Taras gewöhnte sich zunächst gut an das Schutzgebiet. Im Mai 2026 veränderte sich jedoch sein Zustand, und er wurde lethargisch. Untersuchungen ergaben, dass der Löwe an Blastomykose litt — einer seltenen Pilzinfektion, die schwer verlaufen kann. Die Krankheit betraf hauptsächlich seine Lunge.
Daraufhin wurde für Taras eine intensive Behandlung eingeleitet. Er erhielt intravenös Antimykotika, anschließend wurde die Behandlung mit oral einzunehmenden Medikamenten fortgesetzt. Zwar zeigt sich sein Zustand derzeit positiv, doch die Fachleute beurteilen die Prognose weiterhin vorsichtig.

Auch das Wiedersehen von Taras mit seinen Schwestern war ein bewegender Moment. Während der Einnahme seiner Medikamente muss er jedoch vorübergehend von ihnen getrennt werden — wenn die Löwen gemeinsam fressen, könnten die anderen das für Taras bestimmte Futter mit den Medikamenten auffressen.

















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