TrashBench-Autor baut einen Gaming-PC aus dem ZimaCube 2 NAS-Gerät

TrashBench-Autor baut einen Gaming-PC aus dem ZimaCube 2 NAS-Gerät

Der Betreiber des YouTube-Kanals TrashBench hat es geschafft, aus einem gewöhnlichen Network-Attached-Storage-Gerät (NAS) einen vollwertigen Gaming-PC zu bauen und dabei einen ungewöhnlichen Rekord aufzustellen. Der für ungewöhnliche Experimente bekannte Blogger entschied sich diesmal, moderne Hardware auf unerwartete Weise zu kombinieren. Ixbt.com berichtet darüber.

Als Herzstück des Projekts wurde das neue ZimaCube 2 ausgewählt, das im Frühjahr dieses Jahres auf den Markt kam. Dieses NAS fiel zwar durch seine kompakte Bauweise und seine Möglichkeiten auf, war jedoch nicht für Spiele vorgesehen: Es verfügte über den nicht mehr ganz aktuellen mobilen Core i5-1235U und bot keinerlei Möglichkeit für eine dedizierte Grafikkarte.

Technische Möglichkeiten und Anschluss

Der wichtigste Vorteil des Geräts war ein freier PCIe 4.0 x16-Steckplatz auf der Systemplatine. Über diese Schnittstelle gelang es dem erfahrenen Blogger, eine externe Grafikkarte mit dem NAS-System zu verbinden. Da im Gehäuse nur äußerst wenig Platz für Komponenten vorhanden war, wurde die GeForce RTX 5060 außerhalb des Gehäuses installiert.

Experten zufolge könnte theoretisch auch eine noch leistungsstärkere Grafikkarte eingesetzt werden. Allerdings ist zu beachten, dass der vergleichsweise schwache Core i5-1235U selbst bei modernen 3D-Karten der Mittelklasse einen deutlichen Engpass verursachen würde.

Ergebnisse und Rekord

Dennoch fielen die Ergebnisse der durchgeführten Tests besser aus als erwartet. Dank der externen Grafikkarte stieg die Grafikleistung des Systems im Vergleich zur integrierten Grafikeinheit des Prozessors um ein Mehrfaches, in einigen Tests sogar um fast das Zehnfache.

Insbesondere stellte das System im beliebten Time-Spy-Benchmark einen völlig neuen Rekord unter den mit diesem Prozessor ausgestatteten Systemen auf. Das Experiment zeigte in der Praxis, dass sich kompakte Netzwerkgeräte mit dem richtigen Ansatz und zusätzlicher Hardware in ernstzunehmende Rechenplattformen verwandeln lassen.

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