Intel bereitet extrem leistungsstarke Grafik für Nova-Lake-S-Prozessoren vor

Intel bereitet extrem leistungsstarke Grafik für Nova-Lake-S-Prozessoren vor

Intel, ein führendes Unternehmen auf dem Computermarkt, arbeitet an einem integrierten Grafikprozessor (iGPU) mit beispielloser Leistung für seine Desktop-Prozessoren der nächsten Generation. Laut ixbt.com sollen die neuen Chips der Nova-Lake-S-Serie (Core Ultra 400) mit der integrierten Grafik von AMD-Ryzen-Prozessoren konkurrieren und Nutzern künftig hohe Leistung ohne eine separate dedizierte Grafikkarte bieten. Laut Ixbt.com berichtet dies.

Nach Angaben des bekannten Insiders Jaykihn wird die leistungsstärkste Intel-iGPU der neuen Serie 12 Xe3P-Kerne umfassen und bis zu 40 Watt verbrauchen. Für eine integrierte Grafik ist dies ein außergewöhnlich hoher Wert, der in der Technikwelt großes Interesse geweckt hat. Einer der Nova-Lake-S-Prozessoren mit dieser Grafikeinheit soll voraussichtlich über 16 Rechenkerne verfügen: 4 leistungsstarke P-Cores, 8 energieeffiziente E-Cores und 4 stromsparende LP-E-Cores. Der Prozessor unterstützt insgesamt 16 Threads.

Leistungsgrenzen und technische Daten

Die grundlegende Leistungsgrenze (PL1) des Prozessors soll 65 Watt betragen, während der maximale Wert (PL2) bis zu 154 Watt erreichen kann. Allein die integrierte Grafik kann im PL2-Modus bis zu 40 Watt aufnehmen, während ihre stabile PL1-Grenze bei etwa 15–25 Watt liegen soll. Aufgrund dieses hohen Energieverbrauchs wird vermutet, dass Intel auf Mainboards zwei separate Stromversorgungsphasen für VCCGT voraussetzen wird.

Das bedeutet, dass die Leistung der starken iGPU nicht nur vom Prozessor selbst und dem Kühlsystem, sondern auch direkt von den Möglichkeiten des vom Nutzer ausgewählten Mainboards abhängen wird. Experten betonen, dass der Cache ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Steigerung der Leistung integrierter Grafik spielt. Der 12-Kern-Xe3P soll über 20 MB L2-Cache verfügen – ein Viertel mehr als der Cache des 12-Kern-Xe3 in Panther Lake.

Marktstart und Perspektiven

Eine große Cache-Kapazität ist für integrierte Grafik von entscheidender Bedeutung. Die iGPU nutzt den gemeinsamen RAM des Systems, dessen Bandbreite deutlich hinter dem dedizierten Videospeicher diskreter Grafikkarten zurückbleibt. Ein größerer Cache hilft, diesen Nachteil auszugleichen.

Es hat sich herausgestellt, dass die neue Xe3P-Grafik nicht auf Desktop-Geräte beschränkt bleiben wird. Verschiedene Varianten der 12-Kern-Grafik sollen auch in mobilen Prozessoren zum Einsatz kommen. So wird vermutet, dass einige mobile Nova-Lake-H-Chips eine ungewöhnliche Konfiguration mit zwei Modulen erhalten, die jeweils vier Xe3P-Blöcke umfassen. Intel plant, dieses umfangreiche Projekt offiziell Anfang 2027 auf den Markt zu bringen.

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