In Kolumbien rettete ein Vater sein zweimonatiges Baby mit seinem eigenen Körper vor dem Tod

Foto: Bild
Inmitten der Tragödie eines verheerenden Erdbebens in Kolumbien zeigte sich ein außergewöhnliches Beispiel väterlicher Liebe und Willenskraft. In der Stadt Cali gelang es Rettungskräften, ein zweimonatiges Baby lebend zu bergen, das mehr als 48 Stunden unter den Trümmern eingeschlossen gewesen war.
Gasgeruch und Babyweinen unter den Trümmern
Während die örtliche Polizei und Rettungsteams die Trümmer beseitigten und Such- und Rettungsarbeiten durchführten, war unter den Überresten des eingestürzten Gebäudes das schwache Weinen eines Babys zu hören. Obwohl in der Gegend ein starkes Gasleck festgestellt worden war und eine hohe Explosionsgefahr bestand, gingen zwei Polizisten und lokale Freiwillige das Risiko ein und begannen, die Trümmer von Hand zu entfernen.
Unter den schweren herabgestürzten Betonplatten bot sich ein erschreckendes und zugleich bewegendes Bild: Obwohl der Vater von massiven Trümmern bedeckt war, hatte er seinen Körper als Schutzschild eingesetzt und sein zweimonatiges Baby fest in den Armen gehalten. Sein Körper bewahrte das Kind vor dem direkten Aufprall der Betonbrocken.
„Sobald er uns sah, flehte er uns nur um eines an — dass wir sein Baby unter keinen Umständen sterben lassen“, erinnert sich einer der an der Suche beteiligten Polizisten.
Der Vater und der kleine Salomon überlebten, doch der Kampf geht weiter
Ärzte teilten mit, dass der Vater und sein zweimonatiger Sohn, der kleine Salomon, überlebt haben und derzeit die notwendige medizinische Versorgung erhalten. Leider sind die schweren Tage für die Familie noch nicht vorbei — die Mutter des Babys und sein Onkel gelten weiterhin als vermisst.
Die Katastrophe in Kolumbien mit einer Stärke von 7,4: Die Zeit läuft davon
Zur Erinnerung: Am 10. August ereignete sich in Kolumbien ein verheerendes Erdbeben der Stärke 7,4. Nach den jüngsten offiziellen Angaben:
Mindestens 240 Menschen kamen ums Leben;
Knapp 2.600 Bewohner erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades.
Die Rettungsdienste suchen rund um die Uhr nach Menschen unter den Trümmern. Seismologen und Experten warnen jedoch, dass nach den ersten 72 Stunden die Wahrscheinlichkeit, Verschüttete lebend zu finden, stark sinkt.
Hinterlassen Sie Ihre Meinung in den Kommentaren und teilen Sie den Artikel über Telegram oder andere soziale Netzwerke mit Ihren Bekannten.


















Kommentare 0
…