Suchanfragen zu Augenschmerzen steigen nach Sonnenfinsternis stark an

Nach der am 12. August beobachteten Sonnenfinsternis im Vereinigten Königreich und in Spanien stieg die Zahl der Internetsuchen nach Augenproblemen stark an. Besonders häufig wurde bei Google nach „Meine Augen tun weh“ gesucht im Vereinigten Königreich – dort nahmen die Suchanfragen um 1.500 Prozent zu, in Spanien sogar um 5.000 Prozent.
Einige Menschen bemerkten Symptome wie Augenschmerzen, Kopfschmerzen und verschwommenes Sehen, nachdem sie nur wenige Sekunden lang ungeschützt in die Sonne geblickt hatten. Experten betonen, dass bereits ein kurzer direkter Blick in die Sonne die Netzhaut schädigen und eine solare Retinopathie verursachen kann.
Die Symptome werden möglicherweise nicht sofort bemerkt, sondern können erst mehrere Stunden später auftreten. Zu den wichtigsten Anzeichen gehören verschwommenes Sehen, dunkle Flecken im Sichtfeld, Schwierigkeiten beim Unterscheiden von Farben und ein brennendes Gefühl in den Augen.

Dieses Risiko wurde auch bei früheren Sonnenfinsternissen beobachtet. So gingen beispielsweise 1999 nach einer totalen Sonnenfinsternis in im Vereinigten Königreichrund 1.600 Anrufe beim Moorfields Eye Hospital in London ein. 220 Menschen suchten aus Sorge über mögliche Augenschäden die Notaufnahme auf.
Ärzte raten davon ab, beim Beobachten einer Sonnenfinsternis gewöhnliche Sonnenbrillen zu verwenden. Stattdessen sollten spezielle Schutzbrillen getragen werden, die dem Standard ISO 12312-2 entsprechen

















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