Erdbeben der Stärke 7,7 in Indonesien: Zahl der Todesopfer steigt auf 53

Erdbeben der Stärke 7,7 in Indonesien: Zahl der Todesopfer steigt auf 53

Ein starkes Erdbeben hat Indonesien erschüttert und im Osten des Landes große Zerstörungen verursacht. Das Erdbeben der Stärke 7,7 wurde am 15. August nahe der Insel Flores registriert. Während die Maßnahmen zur Bewältigung der Folgen der Naturkatastrophe andauern, steigt auch die Zahl der Todesopfer weiter.

Nach den neuesten Informationen sind mindestens 53 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 130 verletzt worden. Rund 5.000 Einwohner wurden in sichere Gebiete evakuiert.

Erdbeben der Stärke 7,7 in Indonesien: Zahl der Todesopfer steigt auf 53

Das Erdbeben ereignete sich in sehr geringer Tiefe

Nach Angaben des US Geological Survey lag das Epizentrum nordwestlich der Stadt Ende in der Provinz Ost-Nusa-Tenggara, nicht weit von der Küste der Insel Flores entfernt. Das Beben ereignete sich in einer Tiefe von etwa 10 Kilometern .

Die geringe Tiefe des Erdbebens verstärkte seine Auswirkungen. In der Region wurden Gebäude beschädigt, einige Häuser zerstört und Erdrutsche ausgelöst.

Erdbeben der Stärke 7,7 in Indonesien: Zahl der Todesopfer steigt auf 53

Auch Tsunami-Gefahr entstand

Nach dem starken Beben gaben die Behörden für einige Küstengebiete eine Tsunami-Warnung heraus. Später wurde die Warnung aufgehoben, nachdem festgestellt worden war, dass keine große Gefahr mehr bestand.

Dennoch wurde an einigen Küsten ein Anstieg des Meeresspiegels beobachtet. Im Dorf Riung erreichte die Wellenhöhe beispielsweise bis zu 1,61 Meter .

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Rettungsarbeiten gestalten sich schwierig

Zahlreiche Erdrutsche, die sich nach dem Erdbeben in der Region ereigneten, erschweren die Rettungsarbeiten erheblich. Einige Straßen sind blockiert, außerdem kommt es zu Ausfällen der Stromversorgung und der Kommunikationssysteme.

Insbesondere einige abgelegene Gebiete auf der Insel Flores sind nur schwer erreichbar. Rettungskräfte suchen weiterhin nach Menschen, die unter den Trümmern eingeschlossen sind, und leisten den Betroffenen Hilfe.

Nach dem Erdbeben wurden fast 1.000 Nachbeben registriert. Einige davon waren für die Bevölkerung spürbar, weshalb Menschen in sicherere Gebiete umziehen.

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