Heute erschütterte ein starkes Erdbeben der Stärke 7,4 Kolumbien (Video)

Heute erschütterte ein starkes Erdbeben der Stärke 7,4 Kolumbien (Video)

Am 10. August ereignete sich in Kolumbien um 10 Uhr Ortszeit ein starkes Erdbeben der Stärke 7,4. Das Epizentrum lag Berichten zufolge nahe dem Gebiet San José del Palmar in der Region Chocó, etwa 400 Kilometer westlich von Bogotá. Die Erschütterungen waren in mehreren Städten im Westen Kolumbiens sowie im benachbarten Ecuador und Panama zu spüren.

Die vorläufigen Angaben werden regelmäßig aktualisiert. AP berichtete, dass mindestens 111 Menschen ums Leben gekommen seien, während The Guardian mitteilte, die Zahl der Todesopfer liege bei über 110. Unter Berufung auf den Verband der kolumbianischen Hauptstädte berichtete The Times of India, dass 132 Menschen gestorben und mehr als 570 verletzt worden seien.

Das Erdbeben verursachte schwere Zerstörungen in den Städten Cali, Pereira, Quibdó und Manizales. Berichten zufolge wurden rund 1.600 Gebäude beschädigt, 61 davon stürzten vollständig ein. In einigen Gebieten dauern die Rettungsarbeiten an, da Menschen unter den Trümmern eingeschlossen sein könnten.

In Manizales wurde auch die Basilika-Kathedrale Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz beschädigt. AP und The Guardian zufolge stürzte einer der Türme der neugotischen Kathedrale ein und beschädigte das Gebäude sowie das umliegende Gebiet.

Der Präsident Kolumbiens rief den Notstand aus und kündigte an, zusätzliche Ressourcen für Rettungs- und Wiederaufbauarbeiten bereitzustellen. An einigen Flughäfen wurden Flüge vorübergehend eingestellt, während Fachleute den Zustand der Infrastruktur überprüfen.

Die örtlichen Behörden bewerten derzeit das Ausmaß der Schäden. Die Zahl der Todesopfer und Verletzten kann sich ändern, da die Kommunikation mit einigen Berg- und Waldgebieten erschwert ist.

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