Notfallschlag auf Kiew: Russland nimmt SBU-Hauptquartier ins Visier

Notfallschlag auf Kiew: Russland nimmt SBU-Hauptquartier ins Visier

Eine Drohne der russischen Streitkräfte führte einen direkten Schlag gegen das Hauptquartier des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) in der Wladimirskaja-Straße im Zentrum von Kiew aus. Nach diesem aufsehenerregenden Angriff, der das Büro des Sicherheitschefs zum Ziel hatte, hielt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ein dringendes Gespräch mit SBU-Chef Oleksandr Poklad ab und wies das Militär an, einen spürbaren und schweren Vergeltungsschlag von gleicher Stärke auszuführen. Bemerkenswert ist, dass dieser kritische Vorfall nur wenige Stunden vor der Ankunft von Sondervertretern der US-Führung in Moskau und Kiew stattfand.

Details zum Schlag: Zielobjekt Büro und 9 Verletzte

Die Explosion im Stadtzentrum verursachte erhebliche Zerstörungen und Opfer:

  • Drohne auf das Büro des Chefs gerichtet: Präsident Wolodymyr Selenskyj enthüllte, dass die Drohne gezielt das Büro des Sicherheitschefs anvisiert hatte. Laut der Zeitung „Ukrainska Prawda“ befand sich Poklad jedoch während des Angriffs, der gegen 15:30 Uhr Ortszeit stattfand, nicht in seinem Büro.

  • Gebäudedach und dichter Rauch: Aufnahmen vom Tatort zeigen schwarzen Rauch, der aus den Fenstern des SBU-Hauptquartiers aufsteigt. Kiews Bürgermeister Witali Klitschko berichtete, dass 9 Personen durch den Absturz der Drohne auf das Dach eines Nichtwohngebäudes im Bezirk Schewtschenko verletzt wurden, 7 davon wurden ins Krankenhaus eingeliefert.

  • Angrenzendes Café zerstört: Durch die Wucht des Schlags wurde auch das Café der Kette „Zavertyaylo“ in der Nähe des SBU-Gebäudes schwer beschädigt. Eine Frau im Café erlitt schwere Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht; andere Mitarbeiter und Kunden konnten sich in einen Kellerraum flüchten.

  • Aktivität von Jet-Drohnen: Eine halbe Stunde vor dem Schlag wurde in der Stadt Luftalarm ausgelöst, und die Luftwaffe des Landes warnte vor sich nähernden Jet-Drohnen.

Selenskyjs harter Befehl und Ernennung in der SBU-Führung

Die ukrainische Führung kündigte harte Vergeltungsmaßnahmen auf den Schlag an:

  • „Gleiches mit Gleichem vergelten“: Wolodymyr Selenskyj betonte, dass allen Verletzten sofort medizinische Hilfe geleistet werde, und beauftragte Oleksandr Poklad in Abstimmung mit den Streitkräften der Ukraine: „Den Russen für diesen Schlag angemessen, spürbar und so weit wie möglich in gleicher Weise zu antworten“ erteilte er den Auftrag;

  • Neuer Chef in der Behörde: Selenskyj hatte Oleksandr Poklad zum amtierenden SBU-Chef ernannt, als Nachfolger von Jewhen Chmara, der am 17. Juli dieses Jahres Verteidigungsminister wurde. Zuvor war er als stellvertretender Leiter der Behörde tätig.

Eskalation vor dem Besuch der Verhandlungsführer aus Washington

Dieser schwere Angriff im Zentrum von Kiew ereignete sich in einer kritischen Phase der geopolitischen Prozesse:

  • Kushners und Witkoffs dringende Mission: Der Schlag erfolgte kurz vor dem erwarteten wichtigen Besuch von Donald Trumps Sondergesandtem Steve Witkoff und Jared Kushner bezüglich Friedensverhandlungen in der Region;

  • Route Moskau und Kiew: Laut TASS sollten US-Vertreter am 5. September Gespräche in Moskau führen und am 6. September direkt in Kiew eintreffen;

  • Russlands Reaktion: Bisher hat das russische Verteidigungsministerium keine offizielle Stellungnahme zu diesem Schlag gegen das SBU-Hauptquartier in Kiew abgegeben.

Glauben Sie, dass dieser Schlag gegen das Sicherheits-Hauptquartier in Kiew und die geplante Antwort der Ukraine die von US-Vertretern geführten Verhandlungen komplett stoppen werden, oder verschärfen die Parteien die Friedensbedingungen als Druckmittel? Teilen Sie Ihre Meinung in den Kommentaren!

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