Leichen zweier Bergsteiger nach 34 Jahren aus Gletscher geborgen

Leichen zweier Bergsteiger nach 34 Jahren aus Gletscher geborgen

Die Leichen zweier belgischer Bergsteiger, die vor 34 Jahren in den Schweizer Alpen verschwunden waren, wurden gefunden. Ihre sterblichen Überreste kamen nach dem Abschmelzen des Gletschers unter dem Eis zum Vorschein. Darüber berichtete CBS News .

Den Angaben zufolge stieß ein Tourist am 26. Juli dieses Jahres auf dem Triftgletscher im Schweizer Kanton Wallis nahe der italienischen Grenze auf die Leichen zweier Menschen.

Die sterblichen Überreste wurden zur Identifizierung und Untersuchung an das Institut für Rechtsmedizin des Spitals Wallis in Sitten geschickt.

Eine durchgeführte DNA-Analyse bestätigte, dass die Leichen zu zwei Bergsteigern gehörten, die 1992 im Gebiet des Weissmies vermisst wurden. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens waren sie 39 und 41 Jahre alt.

Ein jahrzehntealtes Rätsel durch DNA gelöst

Nach Angaben der Polizei führt der Kanton Wallis seit 1925 ein Register vermisster Personen. Die meisten der dort aufgeführten Menschen verschwanden in Hochgebirgsregionen oder in der Nähe von Flüssen.

Das Schicksal einiger Menschen blieb jahrzehntelang ungeklärt. In den vergangenen Jahren begannen die Gletscher in den Bergen jedoch infolge des Klimawandels und steigender Temperaturen zurückzugehen. Dadurch kommen nach und nach Leichen und Überreste von Menschen zum Vorschein, die vor Jahrzehnten verschwunden waren.

Experten stellen fest, dass durch das Abschmelzen der Gletscher zunehmend menschliche Überreste freigelegt werden, die zuvor unter einer dicken Eisschicht eingeschlossen waren.

So konnte das Schicksal der beiden vor 34 Jahren vermissten Bergsteiger durch den Rückzug des Gletschers und moderne DNA-Analysen endlich geklärt werden.

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