Kletterer in 79 Metern Höhe konnte sein Telefon benutzen

Kletterer in 79 Metern Höhe konnte sein Telefon benutzen

In den USA wurde ein Kletterer in den sozialen Medien dafür kritisiert, dass er sich an einem Berghang in eine gefährliche Lage brachte und während er festsaß, sein Telefon benutzte.

Beim Aufstieg an einer steilen Felswand des Mount Yonah ohne Seil konnte er weder sicher nach oben noch nach unten gelangen und blieb auf einem etwa 50x50 cm großen Felsvorsprung in 79 Metern Höhe stecken. Er blieb unverletzt.

Der Vorfall ereignete sich am Dienstag, den 25. August, kurz nach 19:00 Uhr. Der Kletterer rief den Notruf 911. Rettungskräfte lokalisierten ihn mithilfe einer Drohne schnell am Westhang des Berges.

Auf den Rettungsaufnahmen ist zu sehen, wie der Kletterer auf einem kleinen Vorsprung steht. Feuerwehrmann Will Roper seilte sich den Felsen hinunter, um ihn zu erreichen.

Gemeinsam mit seinen Kollegen sicherte er den Kletterer und brachte ihn nach unten. Der Einsatz war 42 Minuten nach Eintreffen der Rettungskräfte beendet.

Einsatzkräfte der White County Fire Services, des Rettungsdienstes, des Katastrophenschutzes und des Georgia Department of Natural Resources waren vor Ort. Behörden gaben an, die Drohne sei „entscheidend“ für das schnelle Auffinden gewesen.

Obwohl der Kletterer unverletzt gerettet wurde, löste sein ungesicherter Aufstieg und die Nutzung des Handys auf dem schmalen Vorsprung scharfe Kritik bei Internetnutzern aus.

Die Rettungsaktion endete ohne weitere Zwischenfälle. Die Sicherheitsbehörden von White County lobten die Arbeit aller beteiligten Stellen und Retter.

Nachdem das Rettungsvideo online gestellt wurde, äußerten Nutzer geteilte Meinungen. Während einige dem Kletterer Glück wünschten und die Arbeit der Retter lobten, bezeichneten andere sein Verhalten als „leichtsinnig“.

Ein Nutzer wies darauf hin, dass er ohne Seil, nur mit Turnschuhen und Rucksack, den Berg bestiegen hatte. Andere betonten, dass die Retter ihr eigenes Leben riskierten, um ihn zu bergen.

Einige verglichen den Vorfall mit dem berühmten Free-Solo-Kletterer Alex Honnold und kommentierten: „Du bist nicht Alex Honnold.“ Sie betonten, dass solch komplexe Klettereien nicht für jeden geeignet seien.

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