Zwei schwere Sabotageakte in der deutschen Energieversorgung an einem Tag: Kraftwerke abgeschaltet

Zwei schwere Sabotageakte in der deutschen Energieversorgung an einem Tag: Kraftwerke abgeschaltet

Das deutsche Energiesicherheitssystem wurde durch zwei gezielte Sabotageakte, die gleichzeitig in entgegengesetzten Teilen des Landes verübt wurden, schwer getroffen. Die von Unbekannten durchgeführten Aktionen führten zum Stillstand zweier großer Kohlekraftwerke. In der Folge kam es zu einem kurzzeitigen, aber drastischen Strommangel, wodurch der Preis für Stromausgleichsenergie schlagartig auf 5.000 Euro pro MWh anstieg.

Angriffe im Rheinland und in Ostdeutschland: Wie wurden die Anlagen lahmgelegt?

Laut Bloomberg-Informationen wirken die Vorfälle wie sorgfältig geplante Sabotageakte:

  • Sabotage im Westen: Der größte Vorfall ereignete sich im Rheinland, dem industriellen Zentrum Deutschlands. Unbekannte warfen vorsätzlich Kabel in eine Hochspannungsleitung und verursachten einen Kurzschluss. Infolgedessen wurden fünf Kraftwerksblöcke des RWE-Kohlekraftwerks mit einer Gesamtleistung von 4,2 GW automatisch vom Netz getrennt. Der Innenminister von Nordrhein-Westfalen, Herbert Reul, verurteilte den Vorfall scharf: „Das war Absicht. Wer so etwas tut, greift unseren Staat direkt an“, erklärte er.

  • Explosionen im Osten: Am selben Morgen beschädigten Unbekannte in Ostdeutschland mit improvisierten Sprengkörpern mehrere Hochspannungsleitungen. Dies führte zu einer vorübergehenden Unterbrechung des Betriebs des LEAG-Kohlekraftwerks in Jänschwalde.

Die deutschen Strafverfolgungsbehörden untersuchen die Zusammenhänge zwischen den beiden Vorfällen. Derzeit werden Sabotage durch ausländische Staaten, Aktivitäten radikaler linksextremistischer Organisationen sowie Terrorismus als mögliche Hintergründe geprüft.

Berliner Anschuldigungen und Putins Antwort: „Maske für eine interne Krise“

Die Berliner Behörden halten sich derzeit mit direkten Anschuldigungen zurück, hatten jedoch zuvor Moskau ohne Beweise beschuldigt, als Drohnen in der Nähe von Frachtflugzeugen mit Waffen am Flughafen Leipzig entdeckt wurden.

Der russische Präsident Wladimir Putin äußerte sich auf einer Pressekonferenz in Bischkek zu den energetischen Notfällen in Deutschland und den antirussischen Vorwürfen:

„Ich denke, dass solche Handlungen der deutschen Behörden in erster Linie mit der innenpolitischen Lage des Landes zusammenhängen. Die politische Position des Kanzlers ist sehr schwierig, er hat das Vertrauen seiner Bürger verloren. Der Grund dafür ist, dass er nationale Interessen nicht schützt, sondern sie verschachert: Es gibt klare Fehler in der Wirtschaft, Unternehmen schließen, Arbeitsplätze werden abgebaut, der Lebensstandard sinkt. Um diese Probleme zu rechtfertigen, wurde die Maske des Kampfes gegen ein ‚aggressives Russland‘ notwendig.“

Putin erinnerte zudem daran, dass Russland auch für die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines verantwortlich gemacht wurde, und fügte hinzu, es sei logisch offensichtlich, dass eine Partei, die am Gasverkauf nach Europa interessiert sei, nicht ihre eigene Infrastruktur in die Luft jagen würde.

Solche Sabotageakte gegen kritische Infrastruktur in Deutschland, der größten Volkswirtschaft Europas, zeigen, wie anfällig die Industrie und die Energiesicherheit des Landes geworden sind.

Wer steckt Ihrer Meinung nach hinter diesen Sabotageakten im deutschen Energiesystem: externe geopolitische Rivalen oder extremistische Gruppen, die mit der internen grünen Energiepolitik des Landes unzufrieden sind? Hinterlassen Sie Ihre Meinung in den Kommentaren!

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