Leiter einer Einrichtung für Behinderte wegen sexuellen Missbrauchs zu 15 Jahren Haft verurteilt

Leiter einer Einrichtung für Behinderte wegen sexuellen Missbrauchs zu 15 Jahren Haft verurteilt

In Südkorea wurde der ehemalige Leiter einer Betreuungseinrichtung für Menschen mit Behinderungen wegen eines schweren Verbrechens schuldig gesprochen und zu 15 Jahren Haft verurteilt.

Wie die BBC berichtet, wurde der ehemalige Leiter, der nur mit dem Nachnamen Kim identifiziert wurde und die Seokdongwon-Einrichtung in Incheon leitete, wegen sexuellen Missbrauchs an drei Bewohnern verurteilt.

Die Ermittlungen in diesem Fall begannen im Februar letzten Jahres. Daraufhin begannen die Strafverfolgungsbehörden, die gegen den Leiter der Einrichtung erhobenen Vorwürfe zu prüfen.

Der Vorfall löste zudem umfangreiche Untersuchungen aus. Die südkoreanische Regierung überprüfte 1.507 Betreuungseinrichtungen für Menschen mit Behinderungen im ganzen Land. Infolgedessen wurden in 33 von ihnen mögliche Missbrauchsfälle festgestellt.

Darüber hinaus ergab eine im Auftrag des Landkreises Ganghwa durchgeführte Sonderbewertung, dass 20 aktuelle und ehemalige Bewohnerinnen von Seokdongwon Opfer von Missbrauch geworden sein könnten.

Der südkoreanische Premierminister Kim Min-seok bewertete die Situation als ernstes Problem und betonte, dass solche Vorfälle wichtige Aufgaben für Staat und Gesellschaft erneut in den Fokus rücken.

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