Blutige Schießerei in Krakau: 25-Jähriger feuert auf Menschenmenge, 5 Tote (Video)

In der historischen und touristischen Metropole Krakau in Polen kam es zu einem beispiellosen bewaffneten Angriff. Nach neuesten Informationen ist die Zahl der Todesopfer infolge des Vorfalls auf 5 Personen gestiegen, und mehr als 10 weitere Menschen wurden unterschiedlich schwer verletzt.
Der polnische Premierminister Donald Tusk bezeichnete das blutige Ereignis direkt als „Terroranschlag“ und wies die Strafverfolgungsbehörden an, die wahren Hintergründe des Vorfalls gründlich zu untersuchen.
Blutiger Abend auf dem historischen Platz: Wie kam es zu dem Angriff?
Nach Angaben der örtlichen Polizei und Verwaltung begann die Tragödie am 7. November gegen 15:00 Uhr Ortszeit am belebtesten Punkt der Stadt, dem Hauptmarkt (Rynek Główny):
Eindringen auf den Platz: Eine bewaffnete Person in Militärtarnkleidung und mit maskiertem Gesicht fuhr mit einem Pkw auf den Platz;
Willkürliche Schüsse: Er begann mit einer automatischen Langwaffe wahllos auf unschuldige Touristen und Einheimische in der Umgebung zu feuern;
Angriff auf eine Straßenbahn: Während der Schießerei wurde auch eine in der Nähe des Platzes verkehrende Straßenbahn direkt beschossen, was unter den Fahrgästen Panik auslöste.
Zusammenstoß mit der Polizei und Festnahme des 25-jährigen Täters
Der Täter versuchte, die Situation auszunutzen und vom Tatort zu fliehen, kam jedoch nicht weit:
Schießerei an der Kreuzung: Auf der Flucht wurde er an der Kreuzung der Straßen Diyetla und Stradomska von Polizeikräften eingekesselt, woraufhin es zu einem direkten Schusswechsel kam;
Identität des Verdächtigen: Polizeibeamte schossen den Angreifer nieder, nahmen ihn fest und lieferten ihn in ein Krankenhaus ein. Es stellte sich heraus, dass er ein 25-jähriger polnischer Staatsbürger ist;
Waffenlager: Bei der Durchsuchung seines Fahrzeugs wurden mehrere Schusswaffen und ein großer Vorrat an Munition gefunden.
Opfer, Verletzte und Ausnahmezustand in der Stadt
Nach dem Vorfall wurden die Sicherheitsmaßnahmen in der Stadt drastisch verschärft:
Zustand der Verletzten: Unter den mehr als 10 Verletzten befinden sich auch zwei Polizisten, die bei der Neutralisierung des Täters schwer verletzt wurden. Ärzte stufen den Zustand eines der Beamten als kritisch ein;
Krisenstab und Absperrung: Derzeit ist das Stadtzentrum von Krakau vollständig von Polizei und Spezialkräften abgeriegelt; bei der Stadtverwaltung ist ein operativer Krisenstab tätig.

















Kommentare 0
…