Donald Trump will Krypto-Regulierung durch den CLARITY Act stärken

US-Präsident Donald Trump kündigte am Mittwoch seine Absicht an, eine „zukunftssichere Marktstruktur für digitale Vermögenswerte“ gesetzlich zu verankern. Diese Aussage bezieht sich höchstwahrscheinlich auf den Gesetzentwurf „Digital Asset Market Clarity Act“ (CLARITY), der derzeit im US-Senat geprüft wird. Bei seinem zweiten wöchentlichen Auftritt auf seiner Plattform Truth Social betonte Trump, dass dieses Gesetz „Krypto-Hasser“ in zukünftigen Regierungen daran hindern werde, Vorschriften für digitale Vermögenswerte aufzuheben. Dies berichtet ein Bericht von Cointelegraph.com.
Seit der Verabschiedung durch das US-Repräsentantenhaus im Juli 2025 ist der CLARITY Act im Senat auf monatelange Verzögerungen gestoßen. Gründe hierfür sind Regierungsstillstände, Widerstand von Vertretern der Krypto- und Bankenbranche sowie Interessenkonflikte, einschließlich Bedenken im Zusammenhang mit der Familie Trump. Berichten zufolge sind der Präsident und seine Söhne mit der Plattform World Liberty Financial, deren USD 1 Stablecoin-Projekt und einem Bitcoin-Mining-Unternehmen verbunden.
Obwohl die Landwirtschafts- und Bankenausschüsse des Senats den Gesetzentwurf im Januar und Mai gebilligt haben, steht das Dokument vor weiteren Hürden, bevor es zur Abstimmung im Plenum gelangt. Die Republikaner haben im Senat eine knappe Mehrheit, daher sind Stimmen der Demokraten erforderlich, um das Gesetz zu verabschieden. Einige Gesetzgeber haben jedoch erklärt, dass sie das Projekt ohne die Aufnahme von Ethikregeln nicht unterstützen werden.
Nach Trumps Versprechen, „Krypto niemals aufzugeben“, fiel der Bitcoin-Preis von 74.000 USD auf das Niveau von 73.000 USD. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag der Preis der nach Marktkapitalisierung größten Kryptowährung bei 73.467 USD. Trumps Ansichten decken sich mit denen von Paul Atkins, seinem Kandidaten für den Vorsitz der SEC.
Darüber hinaus unterstützte Trump die Ansichten des CFTC-Vorsitzenden Michael Selig und erklärte, dass diese Regulierungsbehörde eine „absolute Zuständigkeit“ über Prognosemärkte wie Kalshi und Polymarket habe. Es ist erwähnenswert, dass Donald Trump Jr. als Berater für diese Plattformen tätig ist. Derzeit haben mehrere staatliche Behörden Klagen gegen diese Unternehmen eingereicht, in denen ihnen die Organisation nicht lizenzierter Sportwetten vorgeworfen wird.
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