Mitglied der norwegischen Königsfamilie wegen Vergewaltigung und 40 weiteren Anklagepunkten verurteilt

Mitglied der norwegischen Königsfamilie wegen Vergewaltigung und 40 weiteren Anklagepunkten verurteilt

Der Sohn der norwegischen Kronprinzessin wurde wegen zweifacher Vergewaltigung schuldig gesprochen. Ein Gericht in Oslo verurteilte ihn am 15. Juni zu vier Jahren Haft, wie die Deutsche Welle berichtete.

Der 29-jährige Marius Borg Høiby hat sich nicht schuldig bekannt. Er hat das Recht, gegen das Urteil Berufung einzulegen. Er ist der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit aus einer Beziehung vor ihrer Ehe mit Kronprinz Haakon.

Ein blonder junger Mann mit Fliege sitzt bei einer Veranstaltung.

Høiby war mit insgesamt 40 Anklagepunkten konfrontiert. Das Höchststrafmaß für diese Verbrechen hätte 16 Jahre Haft betragen können. Die Vergewaltigungsvorwürfe beziehen sich auf Vorfälle mit vier Frauen zwischen 2018 und 2024. Es wird betont, dass die Opfer zum Tatzeitpunkt schliefen oder sich nicht wehren konnten.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Haftstrafe von sieben Jahren und sieben Monaten gefordert. Die Verteidigung plädierte auf Freispruch in den Vergewaltigungspunkten und erklärte, für die von ihm zugegebenen Taten solle er maximal 18 Monate erhalten.

Die Staatsanwaltschaft beschrieb Høiby als jemanden, der „glaubt, er könne tun, was er wolle“. Der 29-Jährige selbst sagte, er habe „keine Gewohnheit, mit schlafenden Frauen Sex zu haben“. Gleichzeitig warf er den Medien vor, ihn als „Bestie“ darzustellen.

Mitglied der norwegischen Königsfamilie wegen Vergewaltigung und 40 weiteren Anklagepunkten verurteilt

Das Gericht sprach ihn zudem wegen häuslicher Gewalt gegen eine Ex-Freundin, Bedrohung und Verkehrsverstößen schuldig. Von zwei weiteren Vergewaltigungsvorwürfen wurde er jedoch freigesprochen.

Der siebenwöchige Prozess sorgte in Norwegen für großes Aufsehen. In den Anhörungen wurde auch Høibys Drogensucht thematisiert. Als Beweismittel wurden Videos von sexuellen Handlungen und über 800 SMS vorgelegt.

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Aziza Shukhratova
«ZAMIN.UZ» Redakteur

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