Weiteres Erdbeben in Venezuela, Opfer gemeldet

Venezuela kommt aus dem Strudel der Naturkatastrophen nicht heraus. Heute, am 11. Juli, wurde in der Hauptstadt Caracas ein weiteres Erdbeben der Stärke 3 registriert. Dies berichtete die Zeitung The Guardian.
Berichten zufolge ist die Zahl der Todesopfer durch die schweren Erdbeben vom 24. Juni dieses Jahres auf 4.118 gestiegen. Weitere 16.740 Menschen wurden unterschiedlich schwer verletzt, und Tausende Bürger gelten weiterhin als vermisst.
Experten stufen diese Naturkatastrophe als eines der verheerendsten Erdbeben ein, das Venezuela in den letzten hundert Jahren erlebt hat. Insbesondere im Küstenstaat La Guaira wurden zahlreiche Wohngebäude und die Infrastruktur schwer beschädigt.
Die Behörden haben erklärt, dass die Such- und Rettungsarbeiten nach Überlebenden abgeschlossen sind. Dennoch suchen Bürger, die ihre Angehörigen nicht finden konnten, weiterhin in den Trümmern nach ihnen.
Nach dem jüngsten Erdbeben am 11. Juli wurden Menschen aus einigen Gebäuden in Caracas vorsorglich evakuiert.
Gleichzeitig haben die Vereinten Nationen in Venezuela dazu aufgerufen, rund 300 Millionen US-Dollar an Hilfsgeldern bereitzustellen, um die humanitäre Krise zu lindern. Ersten Schätzungen zufolge belaufen sich die Schäden an Wohnraum und Infrastruktur auf 37 Milliarden US-Dollar.

















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