Trump führt neue Zölle für 60 Länder ein: Wer steht auf der Liste?

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat neue Zollsätze von 10 und 12,5 Prozent auf Produkte aus 60 Handelspartnerländern eingeführt. Washington begründet diesen Schritt mit der unzureichenden Einhaltung von Anforderungen gegen Zwangsarbeit in globalen Lieferketten.
Es heißt, die neuen Zölle würden fast alle US-Importe abdecken. Für bestimmte strategische Güter wurden jedoch Ausnahmen beibehalten.
Neue Zölle decken 99,4 Prozent der Importe ab
Berichten zufolge werden die neuen Zollmaßnahmen auf fast 99,4 Prozent der US-Importe angewendet.
Gleichzeitig werden auf bestimmte Waren, die für die Wirtschaft und die nationale Sicherheit als wichtig erachtet werden, keine Zölle erhoben.
Zu den Ausnahmen gehören:
Öl und Gas;
Düngemittel;
bestimmte Lebensmittel;
Flugzeuge;
wichtige Mineralien;
Waren, für die bereits andere Zölle aus Gründen der nationalen Sicherheit gelten.
Für welche Länder wurde ein 10-Prozent-Zoll festgelegt?
Ein 10-prozentiger Importzoll wurde auf Produkte aus Ländern wie Argentinien, Bangladesch, Großbritannien, Kanada, Indien, Indonesien, Malaysia, Mexiko und Pakistan angewendet.
Für die Europäische Union, Japan, Südkorea, Taiwan und die Schweiz wurde die allgemeine Zollbelastung auf 10 bis 12,5 Prozent festgelegt.
Für die übrigen 38 Länder, darunter China und Vietnam, wurde ein Satz von 12,5 Prozent eingeführt.
Ländergruppe | Zollsatz |
|---|---|
Argentinien, Kanada, Indien, Mexiko und andere | 10 Prozent |
Europäische Union, Japan, Südkorea, Taiwan, Schweiz | 10–12,5 Prozent |
China, Vietnam und 36 weitere Länder | 12,5 Prozent |
Produkte aus Kasachstan wurden ebenfalls in die Liste aufgenommen
Gemäß der neuen Entscheidung wurde auch für Produkte aus Kasachstan ein 12,5-prozentiger Zoll festgelegt.
Die US-Seite betont, dass die Zollsätze und Ausnahmen als optimales Mittel gewählt wurden, um die während der Untersuchungen festgestellten Handelspraktiken zu korrigieren.
Bisher gibt es jedoch keine detaillierten Informationen darüber, welche Exportprodukte Kasachstans am stärksten betroffen sein werden.
Washington begründete die Entscheidung mit Zwangsarbeit
Die US-Regierung erklärte, das Hauptziel der neuen Zölle sei die Verstärkung des Kampfes gegen Zwangsarbeit in globalen Lieferketten.
Nach Ansicht Washingtons müssen Handelspartner die Einhaltung von Arbeitsrechten in Produktionsprozessen stärker kontrollieren.
Daher werden die Zölle nicht nur als wirtschaftliches, sondern auch als Instrument zur Beeinflussung von Arbeitsstandards eingesetzt.
US-Partner lehnten die Entscheidung ab
Die Europäische Union, Australien, Brasilien, Norwegen und Kanada bezeichneten die neuen Zölle als unbegründet und lehnten sie ab.
Diese Länder äußern ihre Besorgnis, dass die Zölle die Handelsbeziehungen negativ beeinflussen, die Warenpreise erhöhen und zu Gegenmaßnahmen führen könnten.
Die Hauptfrage ist nun: Werden die Handelspartner der USA den Weg der Verhandlungen wählen oder Gegenzölle auf Produkte aus Washington einführen?
Glauben Sie, dass die neuen Zölle den Kampf gegen Zwangsarbeit stärken oder die globalen Handelskonflikte weiter verschärfen werden? Hinterlassen Sie Ihre Meinung in den Kommentaren.


















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