Fußballspiel in Brasilien endet mit 23 roten Karten (video)

Das Spiel zwischen "Kruzeyro" und "Atletiko Mineyro" im Finale der brasilianischen Staatsmeisterschaft von Mineiro wurde zu einem der sensationellsten Ereignisse der Fußballgeschichte. Obwohl das Spiel mit einem 1:0-Sieg für "Kruzeyro" endete, war es nicht das Spiel selbst, sondern das Chaos in der Nachspielzeit, das die Aufmerksamkeit der Weltpresse auf sich zog.
Der Konflikt begann nach einer Parade des Gästetorwarts Everson. Nachdem er den Ball gesichert hatte, stieß er mit dem "Kruzeyro"-Mittelfeldspieler Kristian zusammen und beging ein Foul, indem er ihn mit dem Knie traf. Diese Situation löste eine heftige Auseinandersetzung auf dem Platz aus. Die Lage eskalierte so sehr, dass sich auch "Atletiko"-Stürmer Hulk in die Schlägerei einmischte und den "Kruzeyro"-Mittelfeldspieler Lukas Romero am Kopf traf. Die Unruhen auf dem Feld konnten nur durch das Eingreifen der Polizei beendet werden.
Das Schiedsrichterteam traf am Ende des Spiels eine beispiellose Entscheidung. Obwohl das Spiel mit einer gleichen Anzahl an Spielern endete, beschlossen die Schiedsrichter, insgesamt 23 Spieler zu bestrafen, die an der Schlägerei beteiligt waren. 23 Rote Karten in einem Spielbericht zu verzeichnen, ist in der Fußballwelt ein seltenes Ereignis. Dieses Ereignis wurde vor dem Hintergrund der schlechten Leistungen der Teams in dieser Saison noch schmerzlicher empfunden.
Es ist anzumerken, dass sowohl "Atletiko" als auch "Kruzeyro" seit 4 Runden in der brasilianischen Serie A nicht mehr gewonnen haben. Derzeit belegen die Teams den 17. bzw. 19. Platz in der Tabelle. Die Fans sind besorgt darüber, wie sich diese Schlägerei auf den mentalen Zustand der Vereine und ihre zukünftigen Spiele auswirken wird.
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