Der FC Bayern schonte Atalanta in Bergamo nicht: Der Sieg war überzeugend

Eines der spannendsten Achtelfinalspiele der Champions League fand in Bergamo statt. Die italienische Mannschaft Atalanta empfing den deutschen Rekordmeister FC Bayern München. Viele erwarteten ein hart umkämpftes und intensives Spiel, doch die Gäste überraschten die Heimmannschaft. Am Ende gewann das Münchner Team mit 6:1 und ging mit einem komfortablen Vorsprung ins Rückspiel.
Von Beginn an machte Bayern München keinen Hehl aus seinen Ambitionen. Mit Ballkontrolle, schnellen Angriffen und hohem Pressing ließ die Mannschaft dem Gegner keine Chance zum Durchatmen. Das erste Tor erzielte Stanisic in der 12. Minute. Dieses Tor gab den Gästen zusätzliches Selbstvertrauen, und die Lücken in Atalantas Abwehr traten immer deutlicher zutage.
Kurz darauf, in der 22. Minute, stellte Olise sein Können unter Beweis und erhöhte auf 6:1. Drei Minuten später trug sich auch Gnabry in die Torschützenliste ein. Damit hatte Bayern die Partie in der ersten Halbzeit praktisch entschieden. Atalanta versuchte zwar, sich zurückzukämpfen, konnte aber mit dem Tempo des Gegners nicht mithalten.
In der zweiten Halbzeit änderte sich das Spielgeschehen kaum. Die Münchner ließen nicht nach und erzielten Tore in Folge. In der 52. Minute traf Jackson. Damit schien die Chance der Italiener auf ein Comeback fast dahin. Zwölf Minuten später erzielte Olise seinen zweiten Treffer. Seine Leistung war heute besonders hervorzuheben, da er sehr aktiv, spritzig und effektiv im Angriff agierte.
In der 67. Minute reihte sich auch Musiala in die Torschützenliste ein. Bayern erhöhte damit auf 6:0 und dominierte das Spiel in Bergamo nach Belieben. Atalanta gelang erst in der Nachspielzeit der Treffer zum 1:0. In der 90.+3 Minute erzielte Pašalić den Ehrentreffer für die Gastgeber. Dieses Tor milderte den Endstand jedoch nur geringfügig.
Bemerkenswert ist, dass Bayern trotz des deutlichen Sieges ohne Harry Kane auskommen musste. Obwohl einer der wichtigsten Stürmer fehlte, präsentierte sich die Münchner Mannschaft im Angriff sehr produktiv und gefährlich. Dies unterstrich einmal mehr die Stärke und den Potenzial des Teams.
Atalantas Aufstellung umfasste Carnessi, Zappacosta, Hinn, Kolsinac, Bernasconi, Sulamana, de Ron, Pasalic, Zalewski, Krstovic und Scamassa. Später kamen noch Spieler wie Bellanova, Samarij und Musa von der Bank. Dennoch zeigte die Mannschaft heute weder in der Defensive noch im Mittelfeld oder Angriff Konstanz.
Bayern begann die Partie mit Urbig, Upamecano, Ta, Kimmich, Gnabry, Jackson, Stanisic, Laimer, Pavlovic, Oliseh und Luis Diaz. In der zweiten Halbzeit wurden Spieler wie Musiala, Davies und Goretzka eingewechselt und trugen ebenfalls zum Spielverlauf bei. Besonders die Tatsache, dass die eingewechselten Spieler das Tempo nicht drosselten, zeigte, wie gut die Bayern heute Abend vorbereitet waren.
Atalanta – Bayern 1:6
Tore: Pashalic (90.+3), Stanisic (12.), Olise (22., 64.), Gnabri (25.), Jackson (52.), Musiala (67.).
Atalanta: Carnessi, Zappacosta (Bellanova, 67.), Hin, Kolshinats, Bernasconi, Sulamana (Samarij, 73.), de Ron, Pashalic, Zalevsky (Musala, 55.), Krstovic, Skamassa.
Bayern – Urbig, Upamecano, Ta, Kimmich, Gnabry (Musiala, 46.), Jackson, Stanisic, Leimer (Davis, 46.), Pavlovic (Goretska, 68.), Olise, Luis Diaz.
Kurz gesagt, das Spiel in Bergamo wirkte eher wie eine Demonstration der Offensivstärke der Bayern als ein Play-off-Spiel der Champions League. Atalanta erlitt vor heimischer Kulisse eine herbe Niederlage, während der FC Bayern München einen Riesenschritt in Richtung nächster Runde machte und den Gegnern keine Chance ließ. Zwar nahm die Spannung im Rückspiel nach diesem Ergebnis deutlich ab. Doch Fußballfans wissen: In der Champions League ist alles bis zur letzten Minute offen. Dennoch war nach dem heutigen Spiel klar, dass die Bayern klar die Oberhand hatten.
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