Tottenham-Führung räumt Transferfehler ein

In einem offenen Brief an die Fans entschuldigte sich Tottenham-Vorsitzender Peter Charrington für die Misserfolge der letzten Jahre und die Fehler in der Transferpolitik. Er gab zu, dass der Londoner Club lange Zeit kommerzielle Interessen über sportliche Ergebnisse gestellt habe. Dies führte zu einer der schwierigsten Saisons in der Geschichte der Premier League. Dies berichtet Goal.com .
Ein 1:0-Sieg gegen Everton am letzten Spieltag bewahrte Tottenham vor dem Abstieg. Damit wurde die Gefahr eines Abstiegs in die zweite Liga, der erste seit 1977, abgewendet, während der Londoner Stadtrivale West Ham absteigen musste. Laut Charrington hatte der Club seine Identität und die Verbindung zu den Fans verloren.
Ein grundlegender Wandel begann im September letzten Jahres, als Daniel Levy nach 25 Jahren an der Spitze zurücktrat. Charrington betonte, dass diese Änderungen zu spät kamen. Er sagte, der Kader sei nicht ausreichend zusammengestellt gewesen, um in der stärksten Liga der Welt zu bestehen, und es fehlten Fachkräfte in Schlüsselrollen.
Die Clubführung dementierte zudem Gerüchte über einen Verkauf von Tottenham. Die Familie Lewis bekräftigte ihr volles Engagement für das Projekt und erklärte, dass Angebote von amerikanischen Technologieinvestoren nicht in Betracht gezogen werden. Der Fokus liegt nun auf dem Sommertransferfenster, in dem sportliche Ergebnisse die oberste Priorität haben.
Charrington versprach eine umfassende Reform nicht nur der ersten Mannschaft, sondern auch der Akademie, der medizinischen Abteilung und des Frauenteams. „Wir müssen jede Saison mit den besten Teams konkurrieren. Diese Saison entsprach nicht den Standards von Tottenham, aber wir werden das Team neu aufbauen, um das Vertrauen der Fans zurückzugewinnen“, schloss der Vorsitzende.
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