Brasilien reicht offizielle Beschwerde bei der FIFA über Schiedsrichterung bei der WM 2026 ein

Brasilien reicht offizielle Beschwerde bei der FIFA über Schiedsrichterung bei der WM 2026 ein

Trotz eines überzeugenden 3:0 Sieges gegen Schottland im 3. Spieltag der Gruppe S bei der Weltmeisterschaft ist die brasilianische Nationalmannschaft absolut unzufrieden mit der Situation! Der brasilianische Fußballverband (CBF) verurteilte die Schiedsrichterleistung in diesem Spiel scharf und sandte ein offizielles Beschwerdeschreiben an die FIFA.

Was genau hat die 'Samba-Jungs' also so in Rage gebracht?

Die Kontroverse in der 22. Minute: Das aberkennte Tor von Vinícius

Die umstrittenste und spektakulärste Episode ereignete sich in der ersten Halbzeit, genauer gesagt in der 22. Minute:

  • Die Situation: Der brasilianische Mittelfeldspieler Vinícius nahm dem gegnerischen Verteidiger Jack Hendry in der Nähe des Strafraums geschickt den Ball ab.

  • Die Aktion: Nachdem er den Ball erobert hatte, ging der Starspieler direkt auf den Torwart zu und zielte präzise auf das gegnerische Tor.

  • VAR-Intervention: Während das Tor gefeiert wurde, empfahlen die Videoassistenten (VAR) dem Hauptschiedsrichter, die Situation erneut zu prüfen.

  • Endgültige Entscheidung: Der mexikanische Hauptschiedsrichter César Arturo Ramos ging zum Monitor, prüfte die Episode erneut und kam zu dem Schluss, dass Vinícius beim Ballgewinn ein Foul begangen hatte, woraufhin er das reguläre Tor annullierte.

Brief vom Präsidenten an Infantino: 'Lassen Sie uns diesen Schiedsrichter nicht mehr sehen!'

CBF-Präsident Samir Xaud konnte nach dieser Entscheidung nicht schweigen. Er unterzeichnete persönlich ein offizielles Beschwerdedokument und schickte es direkt an FIFA-Präsident Gianni Infantino.

Die brasilianische Seite stellte in ihrem Antrag zwei strikte Forderungen und Einwände:

  1. VAR nur bei klaren Fehlern: Im Dokument wird betont, dass das VAR-System (Videoassistent) ausschließlich dazu verwendet werden sollte, klare und eindeutige Fehler des Feldschiedsrichters zu korrigieren. Ein Eingreifen bei solch strittigen und gewöhnlichen Zweikämpfen widerspricht den Systemregeln.

  2. Ein 'Verbot' für den Schiedsrichter: Samir Xaud forderte die FIFA-Führung strikt auf, den mexikanischen Schiedsrichter César Arturo Ramos künftig nicht mehr für Spiele der brasilianischen Nationalmannschaft zu nominieren.

Obwohl Brasilien die nächsten 3 Punkte sicherte und seine Stärke auf dem Platz bewies, wollen sie keine Verletzung der Fairness-Standards hinnehmen. Es bleibt abzuwarten, wie die FIFA auf diese ernsthafte Beschwerde reagiert.

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