Lionel Messi verbarg seine Emotionen nach dem dramatischen Sieg gegen Ägypten nicht

Lionel Messi verbarg seine Emotionen nach dem dramatischen Sieg gegen Ägypten nicht

Der Kapitän der argentinischen Nationalmannschaft, Lionel Messi, sprach offen über seinen mentalen Zustand nach dem dramatischen Spiel gegen Ägypten (3:2), das den Einzug ins Viertelfinale der Weltmeisterschaft sicherte. Bei der Partie in Atlanta gelang den Argentiniern ein Comeback-Sieg, obwohl sie mit 0:2 zurücklagen. Trotz des Erfolgs seines Teams gab der legendäre Spieler zu, dass er über seine eigene Leistung, insbesondere den verschossenen Elfmeter, sehr verärgert war. Dies berichtet Goal.com .

Nach dem Schlusspfiff konnte Lionel Messi auf dem Spielfeld seine Tränen nicht zurückhalten. Laut Goal.com fühlte sich der Spieler aufgrund seines missglückten Strafstoßes sehr schlecht. "Ich war sehr wütend, dass ich den Elfmeter nicht verwandeln konnte; das hat mich sehr niedergeschlagen. Wenn ich in dieser Situation getroffen hätte, wäre das Spiel ganz anders verlaufen. Wir haben gut gespielt und viele Chancen kreiert, aber der gegnerische Torhüter hat unglaubliche Paraden gezeigt", betonte Messi.

Ein historischer Anti-Rekord und Maradonas Ergebnis

Dem Torhüter der ägyptischen Nationalmannschaft, Mostafa Shobeir, gelang es, Messis Elfmeter zu parieren. Dies war Lionels zweiter verschossener Elfmeter im laufenden Turnier (zuvor hatte er bereits gegen Österreich vergeben). Damit wurde Messi zum ersten Spieler in der Geschichte der Weltmeisterschaften, der in einem einzigen Turnier zwei Elfmeter (exklusive Elfmeterschießen) verschoss. Für einen so erfahrenen Star war dies ein unerwartetes und unangenehmes Ergebnis.

Dennoch zeigte Lionel Messi im offenen Spiel sein wahres Können. Er erzielte nicht nur den Ausgleichstreffer, sondern bewies auch echte Führungsqualitäten auf dem Platz. Statistiken zufolge erreichte er das Ergebnis, das Diego Maradona bei der Weltmeisterschaft 1986 im Spiel gegen Belgien erzielte: ein Tor erzielen, mehr als 5 erfolgreiche Dribblings absolvieren und mehr als 5 gefährliche Torchancen kreieren.

Dass die argentinische Nationalmannschaft nach einem 0:2-Rückstand das Spiel noch drehen konnte, zeugt vom Charakter des Teams. Während Tore von Cristian Romero und Lionel Messi für den Ausgleich sorgten, erzielte Enzo Fernandez in der Nachspielzeit den Siegtreffer. Der 39-jährige Messi erhöhte seine Torausbeute bei der Weltmeisterschaft 2026 auf 8 Treffer und bewies erneut, wie wichtig er für die Mannschaft von Lionel Scaloni ist.

"Dieser Sieg ist ein weiteres Beispiel für Stolz, Charakter und Willen. Ich bin stolz auf dieses Team. Ein 0:2-Rückstand ist nicht leicht aufzuholen, aber diese Gruppe gibt niemals auf und kämpft bis zum Ende. Wir sind glücklich, das Viertelfinale erreicht zu haben", fügte der argentinische Kapitän hinzu. Nun bereitet sich die 'Albiceleste' auf die nächsten schwierigen Prüfungen auf dem Weg zur Titelverteidigung vor.

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