Mario Balotelli bereut seine Karriere nicht: Ich habe nie jemandem geschadet

Mario Balotelli bereut seine Karriere nicht: Ich habe nie jemandem geschadet

Mario Balotelli, einer der umstrittensten und talentiertesten Vertreter des italienischen Fußballs, sprach über seine turbulente Karriere und erklärte, dass er seine Fehler in der Vergangenheit keineswegs bereue. Der 35-jährige Stürmer, der derzeit für den Verein Al Ittifaq in den Vereinigten Arabischen Emiraten spielt, betont, dass seine jugendlichen Eskapaden und sein Verhalten abseits des Platzes übertrieben dargestellt wurden. Dies berichtet Goal.com .

In einem Interview mit SportMediaset sagte Balotelli, sein Gewissen sei rein und er habe während seiner Karriere niemandem absichtlich geschadet. Laut dem Sportler seien seine Handlungen im Vergleich zum Verhalten einiger Spieler im modernen Fußball nichts gewesen. "Ich habe einige dumme Dinge getan, ich war jung und energiegeladen. Aber ich bereue diese Dinge nicht, weil sie mich reifen ließen", betonte der italienische Stürmer.

Erfolge und unvergessliche Ergebnisse

Im Laufe seiner Karriere spielte Mario Balotelli für Giganten wie Inter, Manchester City, Milan und Liverpool. Seine Erfolgsliste ist so reichhaltig, dass jeder Spieler sie beneiden würde. Mit Inter gewann er dreimal die Serie A und den Champions-League-Pokal. Mit Manchester City triumphierte er in der englischen Premier League und im FA Cup.

Obwohl er während seiner Karriere viele Vereine gewechselt hat (Nizza, Marseille, Adana Demirspor), waren seine Statistiken immer hoch. Zum Beispiel erzielte er für Milan 33 Tore in 77 Spielen. Balotelli betont selbstbewusst, dass er in Italien immer noch keinen Spieler sieht, der über mehr reines Talent verfügt als er selbst.

Die italienische Nationalmannschaft und der WM-Schmerz

Der schmerzhafteste Punkt für den Stürmer ist die italienische Nationalmannschaft. Balotelli ist der Spieler, der das letzte Tor Italiens bei einer Weltmeisterschaft erzielt hat. Dieses Ereignis liegt genau 12 Jahre zurück. Er sagt, diese Statistik bereite ihm keine Freude; im Gegenteil, die Tatsache, dass das Land drei Weltmeisterschaften in Folge verpasst hat, mache ihn zutiefst traurig.

Der Fußballer, der derzeit in Dubai lebt, äußerte sich zufrieden mit dem Projekt von Al Ittifaq und erklärte, dass er so lange weiter Fußball spielen werde, wie seine Leidenschaft für das Training nicht nachlasse. Seiner Meinung nach haben ihn die Fehler seiner Jugend zu der stärkeren Persönlichkeit gemacht, die er heute ist.

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