Diego Forlán Zum Nationaltrainer Uruguays Ernannt

In der uruguayischen Fußballnationalmannschaft hat es einen Trainerwechsel gegeben. Nachdem Marcelo Bielsa sein Amt nach einer enttäuschenden WM-Teilnahme aufgegeben hatte, wurde der legendäre ehemalige Stürmer Diego Forlán vorübergehend zu seinem Nachfolger als Nationaltrainer ernannt. Das berichtet Goal.com. Goal.com berichtet darüber.
Der 47-jährige Coach wird diese Aufgabe künftig parallel zur Leitung der uruguayischen U20-Nationalmannschaft übernehmen. Er wird das A-Team betreuen, bis der Fußballverband seine Suche nach einem dauerhaften Nationaltrainer abgeschlossen hat.
WM-Enttäuschung und Bielsas Rücktritt
Uruguays WM-Kampagne unter Marcelo Bielsa endete äußerst enttäuschend. Die Mannschaft schied bereits in der Gruppenphase aus. La Selección enttäuschte ihre Fans schwer, nachdem sie in den Spielen gegen Kap Verde und Saudi-Arabien lediglich zwei Punkte gesammelt hatte.Bemerkenswert ist, dass die Uruguayer während des Turniers durchschnittlich 55 Prozent Ballbesitz hatten. Dieses Ergebnis reichte jedoch nicht aus, um Bielsa im Amt zu halten. Daraufhin traf die Verbandsführung eine konsequente Entscheidung und trennte sich von dem erfahrenen Trainer.
Diego Forláns Trainerkarriere und Aufgaben
Laut Goal.com verfügt Diego Forlán seit dem Ende seiner Spielerkarriere über vergleichsweise wenig Trainererfahrung. Bislang trainierte er lediglich die Klubs Peñarol und Atenas. Sein Ansehen als Fußballer und seine Verdienste um die Nationalmannschaft sind jedoch beispiellos. Forlán absolvierte 112 Länderspiele für Uruguay, erzielte 36 Tore und gewann bei der Weltmeisterschaft 2010 den Goldenen Ball.Der neue Nationaltrainer steht vor einem breiten Aufgabenspektrum. Er muss die in Europa spielenden Stars der Nationalmannschaft motivieren und den Siegeswillen im Team wiederherstellen. Neben der A-Nationalmannschaft soll Forlán auch die U20-Auswahl auf die nächste U20-Weltmeisterschaft vorbereiten.
Diego Forlán bestreitet seine erste Bewährungsprobe als Nationaltrainer am 24. September im Freundschaftsspiel gegen Japan. Der Verband plant, bis Ende 2026 oder Anfang 2027 einen dauerhaften Trainer zu ernennen.

















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