Unerwartetes Hindernis im Duell zwischen Manchester United und Barcelona

Unerwartetes Hindernis im Duell zwischen Manchester United und Barcelona

Der englische Klub Manchester United ist bei seinen Bemühungen um die Verpflichtung des vielversprechenden spanischen Nachwuchsverteidigers Jorge Salinas auf eine ernsthafte Hürde gestoßen. Racing-Santander-Cheftrainer José Alberto betonte nachdrücklich, dass der Spieler den Verein im laufenden Sommer-Transferfenster nicht verlassen wolle. Goal.com berichtet .

Laut Goal.com ist der 19-jährige Spanier dank seines wichtigen Beitrags zum Aufstieg von Racing in die La Liga zu einem der meistdiskutierten Namen des Sommer-Transferfensters geworden. Die Verantwortlichen von Manchester United hatten ihn als vorrangiges Ziel zur Verstärkung der Abwehr ausgemacht.

Die Haltung von Trainer und Vereinsführung

Nach dem Testspiel gegen Alavés zeigte José Alberto offen seinen Unmut über die anhaltenden Gerüchte rund um seine Spieler. Seinen Worten zufolge stehen Salinas und Gustavo Puerta unter Vertrag und gelten als sehr wichtige Spieler für die Mannschaft.

„Sie zeigen jeden Tag, dass sie nicht gehen wollen. Aber wir wissen sehr genau, wie diese Welt funktioniert, und es gibt festgelegte Bedingungen für die Ausstiegsklausel. Wenn ein Verein kommt und die Ausstiegsklausel bezahlt, sind sie nicht mehr unsere Spieler“, fügte der Racing-Cheftrainer hinzu.

Finanzieller Wettbewerb auf dem Transfermarkt

Manchester United richtete den Fokus auf Salinas, nachdem die Verhandlungen über Lewis Hall, der als wichtigste Option für diese Position galt, ins Stocken geraten waren. Der englische Klub ist bereit, die Transferrechte an dem Spieler zu erwerben, um einen geeigneten Ersatz für den verletzungsanfälligen Luke Shaw zu finden.

Allerdings liefert sich auch Barcelona einen ernsthaften Wettbewerb um den Spieler. Die Katalanen sehen in Salinas die perfekte Lösung für ihr langjähriges Problem auf der Position des Linksverteidigers. Ihre finanziellen Einschränkungen verschaffen dem Premier-League-Giganten dennoch eine Chance.

Ausstiegsklausel und Zukunftspläne

Nach Angaben aus Vereinskreisen müssen Klubs, die den spanischen U-Nationalspieler verpflichten wollen, die vollständige Ausstiegsklausel in Höhe von 16 Millionen Euro bezahlen. Manchester United kann die Summe sofort aufbringen, während Barcelona Ratenzahlungsangebote mit verschiedenen Bonus- und Leihbedingungen unterbreitet.

Racing-Sportdirektor Chema Aragón räumte ein, dass der Klub seinen Kader nach der Rückkehr in die höchste Spielklasse zusammenhalten wolle, der finanziellen Macht der europäischen Spitzenklubs jedoch möglicherweise nicht gewachsen sei. Der Verein betonte nachdrücklich, dass er sein Eigengewächs nicht günstig abgeben und dessen Wert anerkennen werde.

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