Luftleck auf der ISS gestoppt, Ursache der Fehlfunktion bleibt jedoch weiterhin ungeklärt

Der Luftaustritt im russischen Segment der Internationalen Raumstation (ISS), der Ingenieure seit mehreren Jahren beunruhigt, wurde gestoppt. Die Ursache für die Entstehung der Risse bleibt jedoch weiterhin ungeklärt.
Dies berichtet Ixbt.com.
Das Problem wurde in der Transferkammer des Moduls „Swesda“ beobachtet. Nachdem russische Kosmonauten Dichtungsmittel aufgetragen hatten, hörte der Luftverlust auf.
Experten der NASA und von „Roskosmos“ haben unterschiedliche Ansichten bezüglich des Risikos der Risse. Zu den Hauptversionen gehören Materialermüdung infolge von Pumpenvibrationen sowie Korrosion.
NASA-Vertreter Joel Montalbano betonte, dass er weiterhin über den Zustand der Stationskonstruktion besorgt sei. Aus Sicherheitsgründen wird die Luke zwischen den Abteilen während der Arbeit der Besatzung geschlossen gehalten.
Eine endgültige Entscheidung über das Schicksal der Station soll bis Ende 2026 getroffen werden. Die NASA plant, den Betrieb der Station im Jahr 2030 zu beenden, prüft jedoch auch die Möglichkeit einer Verlängerung der Frist bis 2032.
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