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In den USA wurde mit 3D-Drucker hergestellter Raketentreibstoff getestet

In den USA wurde mit 3D-Drucker hergestellter Raketentreibstoff getestet

Das US-Unternehmen Chromatic 3D Materials gab den erfolgreichen Test von Raketentreibstoff bekannt, der mithilfe eines 3D-Druckers hergestellt wurde. Während statischer Brandtests auf dem IS4S-Gelände in Alabama hielt das Material einem Druck von 1800 psi (ca. 124 Atmosphären) stand und behielt seine strukturelle Integrität bei. Dies berichtet Ixbt.com .

Diese Entwicklung basiert auf der Reactive Extrusion Additive Manufacturing (RX-AM) Technologie. Diese Methode ermöglicht das Drucken von Treibstoff in flüssigem Zustand, woraufhin das Material fast sofort aushärtet. Im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden entfällt bei diesem Ansatz die Notwendigkeit für komplexe Formen und langwierige Aushärtungsprozesse.

Der Hauptvorteil der Technologie liegt in der Möglichkeit, die innere Form des Treibstoffkanals frei zu gestalten. Genau dieser Kanal bestimmt die Verbrennungseigenschaften und den Schub des Triebwerks. Mit 3D-Druck können komplexe geometrische Formen geschaffen werden, die mit herkömmlichen Methoden nicht erreichbar sind.

Vertreter von Chromatic betonten, dass sie keine völlig neue Treibstoffart entwickelt, sondern bestehende Zusammensetzungen an ihre Drucktechnologie angepasst haben. Dieser Ansatz stößt nicht nur im Raumfahrtsektor, sondern auch in der Verteidigungsindustrie auf großes Interesse.

Unternehmenschefin Cora Leibig betonte, dass die additive Fertigung die Effizienz vieler US-Raketensysteme steigern wird. In Zukunft soll diese Technologie den Weg für leistungsstärkere Triebwerke mit größerer Reichweite ebnen.

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