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Russland begrenzt Kündigungsfrist für SIM-Karten-Verträge

Russland begrenzt Kündigungsfrist für SIM-Karten-Verträge

Die russische Regierung plant, im Rahmen der Bekämpfung von Cyberkriminalität eine Mindestlaufzeit für die Kündigung von Mobilfunkverträgen festzulegen. Laut dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Dmitri Grigorenko soll diese Maßnahme verhindern, dass Betrüger die für ihre Straftaten genutzten Nummern schnell wieder loswerden. Dies berichtet Ixbt.com berichtet .

Gemäß der neuen Regelung kann ein Mobilfunkvertrag erst 90 Tage nach Abschluss gekündigt werden. Es wird erwartet, dass dieser Zeitraum die Identifizierung von Betrugsfällen und die Verfolgung der Täter erleichtert. Grigorenko bezeichnete diese Maßnahme als wichtigen Bestandteil des zweiten Pakets zur Bekämpfung von Cyberkriminalität.

Gleichzeitig berücksichtigt der Gesetzentwurf die Rechte normaler Nutzer. Mobilfunkbetreiber sind verpflichtet, die Gebühren sofort einzustellen, sobald ein Abonnent den Dienst kündigt. Daher betonte der Regierungsvertreter, dass für normale Bürger keine zusätzlichen Einschränkungen oder finanziellen Belastungen entstehen.

Das erste Maßnahmenpaket gegen Cyberkriminalität wurde im Frühjahr 2025 verabschiedet. Dieser Gesetzentwurf, der mehr als 30 verschiedene Maßnahmen umfasst, zielt darauf ab, Betrugsmaschen zu erschweren und die digitale Sicherheit zu gewährleisten.

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