SpaceX IPO: Elon Musks Weltraum-Rechenzentren und große Pläne

SpaceX IPO: Elon Musks Weltraum-Rechenzentren und große Pläne

Am Freitag geht SpaceX an die Börse, und Investoren erwarten dieses Ereignis mit großer Spannung. Berichten zufolge ist die Nachfrage nach dem Aktienangebot im Wert von 75 Milliarden Dollar extrem hoch, wobei einige institutionelle Investoren bereit sind, 10-Milliarden-Dollar-Blöcke des Elon Musk-Imperiums zu erwerben. Obwohl große IPOs oft scheitern und das Unternehmen derzeit Verluste schreibt, haben Tech-Investoren bereits gelernt, nicht gegen Musk zu wetten. Dies berichtet Techcrunch.com berichtet .

Die Grundlage der Finanzpläne von SpaceX bildet das Geschäft mit orbitalen Rechenzentren, das sich in den letzten 18 Monaten herausgebildet hat. Mit dieser Vision will Musk sein Konglomerat vor dem IPO konsolidieren. Dieses ehrgeizige Schema erfordert mindestens drei komplexe technische Errungenschaften: eine wiederverwendbare Rakete, eine neue amerikanische Chipfabrik und die Produktion von Satelliten in beispielloser Geschwindigkeit. Ein solcher Geschäftsplan spaltet die Analysten bei der Bewertung des Unternehmens.

Das Research-Unternehmen Morningstar und der Professor der New York University, Aswath Damodaran, bewerten SpaceX niedriger als die von Bankern genannten 1,8 Billionen Dollar. Morningstar bewertete das Unternehmen mit 825 Milliarden Dollar, während Damodaran es auf 1,2 Billionen Dollar schätzte. Diese Diskrepanz ist das Ergebnis der Kombination des weltweit größten Weltraummonopols mit dem weitaus riskanteren AI-Geschäft. Analysten sind der Meinung, dass die Weltraumstarts und das Starlink-Netzwerk die attraktivsten Teile sind, während die AI-Ausrichtung am unsichersten bleibt.

In seinem S-1-Bericht sieht SpaceX die größte Chance im Bereich der Unternehmens-AI. Das Unternehmen setzt auf Programmiertools, die vom Cursor-Team übernommen wurden, sowie auf das Projekt Macrohard, das darauf abzielt, digitale Agenten für Büroarbeiten zu schaffen. SpaceX schätzt die Größe dieses Marktes auf 22,7 Billionen Dollar. Gleichzeitig hat das Unternehmen Verträge über den Verkauf großer Rechenkapazitäten an Giganten wie seine Konkurrenten Anthropic und Google unterzeichnet.

Eine solche Strategie ist den Unternehmen von Musk nicht fremd: SpaceX bringt häufig auch die Satelliten der Starlink-Konkurrenten ins All. In der aktuellen Situation agiert das Unternehmen jedoch nicht als Marktführer, sondern als Verfolger. Als "Neocloud"-Anbieter zu fungieren, könnte kurzfristig profitabel sein, aber die Hauptfrage bleibt offen: Ist es besser, ein Anbieter von Rechenleistung in der AI-Technologiekette zu sein oder ein Modellentwickler?

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Nodirbek Razzokov
«ZAMIN.UZ» Redakteur

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