Russland verschärft Regeln für die Autorisierung über Gmail und Apple ID

Der Föderationsrat der Russischen Föderation hat Gesetzesänderungen genehmigt, die hohe Geldstrafen für Betreiber von Internetressourcen vorsehen, die gegen die Regeln zur Benutzerautorisierung verstoßen. Plattformen, die den Zugang zu Websites und Apps innerhalb des Landes über ausländische Systeme nicht einschränken, drohen nun ernsthafte finanzielle Konsequenzen. Dies berichtet Ixbt.com berichtet .
Gemäß dem neuen Rechtsakt müssen für den Zugriff auf Ressourcen im russischen Internetsegment (Runet) nur zugelassene Identifikationsmethoden verwendet werden. Dazu gehören die Bestätigung per Mobiltelefonnummer, staatliche Identifikationssysteme (ESIA und das Einheitliche Biometrische System) sowie die Autorisierung über lokale Dienste. Dies ist der nächste Schritt zur Einschränkung internationaler Dienste wie Gmail oder Apple ID.
Strafmaße und Haftung
Die festgelegten Verwaltungsstrafen für Verstöße variieren je nach Status des Zuwiderhandelnden. Wie Ixbt.com berichtet, wurden die Geldstrafen für Plattformbetreiber, die die Anforderungen nicht erfüllen, wie folgt festgelegt:- Für Bürger (natürliche Personen) — von 5.000 bis 10.000 Rubel;
- Für Amtsträger — von 30.000 bis 50.000 Rubel;
- Für juristische Personen — von 200.000 bis 700.000 Rubel.
Technologische Unabhängigkeit und Sicherheit
Russische Gesetzgeber sind der Ansicht, dass diese Maßnahme dazu beiträgt, die Abhängigkeit des nationalen Internetsegments von ausländischen Technologien zu verringern. Insbesondere der Verzicht auf Autorisierungssysteme westlicher Staaten wird als wichtige Bedingung für die Gewährleistung der nationalen Datensicherheit angesehen.Für Nutzer aus Usbekistan könnten diese Neuigkeiten zusätzliche Unannehmlichkeiten bei der Nutzung von Diensten im russischen Segment (z. B. E-Commerce, Bildung oder Unterhaltungsportale) mit sich bringen. In Zukunft ist es sehr wahrscheinlich, dass für die Registrierung auf russischen Websites nur russische Nummern oder lokale Systeme erforderlich sind.
Experten betonen, dass eine solche Politik der "digitalen Souveränität" zu einer weiteren Fragmentierung des globalen Internets führen wird. Die russische Regierung beabsichtigt mit diesen Schritten, die Kontrolle über Nutzerdaten zu verstärken und die Systemstabilität unter externen Sanktionen zu gewährleisten.















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