Polymarket-Plattform Opfer eines Cyberangriffs: Hacker stehlen Nutzergelder

Polymarket, gilt als der weltweit größte Prognosemarkt, hat offiziell bestätigt, dass die Plattform Opfer eines Cyberangriffs wurde, bei dem Nutzergelder gestohlen wurden. Unternehmensvertreter erklärten, dass ein Sicherheitsproblem bei einem Drittanbieter es den Angreifern ermöglichte, bösartige Skripte in den Website-Code einzuschleusen. Dies berichtet Techcrunch.com Nachrichten berichtet.
Nach Angaben von Polymarket betraf der Vorfall nicht alle Nutzer, sondern nur einen bestimmten Teil. Das Unternehmen gab bekannt, dass die Situation nun vollständig unter Kontrolle sei und die betroffenen Kunden kontaktiert würden. Am wichtigsten ist, dass die Plattform sich verpflichtet hat, alle verlorenen Gelder auf eigene Kosten vollständig zu erstatten (Refunding).
Höhe der gestohlenen Gelder und Angriffsmethode
In einem Gespräch mit TechCrunch bestätigte der Polymarket-Vertreter Connor Brandy den Diebstahl, weigerte sich jedoch, genaue Details zum Vorfall oder die Höhe der unterschlagenen Gelder offenzulegen. Die Blockchain-Sicherheitsfirma PeckShield teilte jedoch auf ihrer X-Seite mit, dass durch diesen Angriff etwa 3 Millionen Dollar an Kryptowährungen gestohlen wurden.Unabhängige Blockchain-Analysten bestätigten diese Informationen ebenfalls und betonten, dass mindestens 11 Großinvestoren schwere Verluste erlitten haben. Als Angriffsmethode wurde eine Phishing-Kampagne eingesetzt, bei der bösartiger Code die Nutzer zwang, gefälschte Transaktionen zu bestätigen. Infolgedessen wurden die digitalen Vermögenswerte aus den Wallets der Nutzer an die Adressen der Hacker übertragen.
Ein weiterer Schlag für den Ruf des Unternehmens
Dieser Cyberangriff fällt in eine schwere Woche für Polymarket. Vor einigen Tagen war das Unternehmen in eine weitere Kontroverse verwickelt. Untersuchungen ergaben, dass die Plattform Blogger in sozialen Netzwerken dafür bezahlt hatte, Videos mit gefälschten Gewinnen zu bewerben. Diese Videos wurden erstellt, um Nutzer zu täuschen und auf die Plattform zu locken, obwohl solche Gewinne in Wirklichkeit nicht existierten.Nach diesen Vorwürfen versprach das Unternehmen, seine Werbeinhalte einer vollständigen Prüfung zu unterziehen. Der Cyberangriff wirft nun ernsthafte Fragen nicht nur zur Marketingethik, sondern auch zur technischen Sicherheit der Plattform auf. Experten raten Nutzern derzeit, die Sicherheit ihrer Wallets zu überprüfen und keine verdächtigen Anfragen zu bestätigen.
Während Plattformen wie Polymarket insbesondere vor politischen Ereignissen und Sportwettbewerben immer beliebter werden, können solche Sicherheitsprobleme das Vertrauen der Nutzer beschädigen. Auch Kryptowährungs-Enthusiasten in Usbekistan sollten bei der Nutzung internationaler Plattformen vorsichtig sein und eine Zwei-Faktor-Authentifizierung sowie Cold Wallets verwenden.


















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