China findet Weg, um US-Sanktionen im KI-Wettlauf zu umgehen

Das chinesische Unternehmen Z.AI (ehemals Zhipu) hat ein riesiges Rechenzentrum mit einer Leistung von 1 GW in Betrieb genommen, das für das Training von KI-Modellen konzipiert ist. Der wichtigste Aspekt dieses Projekts ist, dass der Komplex vollständig auf in China hergestellten Technologien basiert, ohne einen einzigen NVIDIA-Chip. Dieses Ereignis ist ein klarer Beweis dafür, dass die von Washington verhängten strengen Exportbeschränkungen Chinas technologische Entwicklung nicht aufhalten können. Dies berichtet Ixbt.com berichtet .
Laut Bloomberg wird das neue Rechenzentrum dazu dienen, die KI-Modelle der GLM-Serie (General Language Model) zu verbessern. Das Ausmaß des Energieverbrauchs des Komplexes ist erstaunlich: 1 GW Leistung reicht aus, um den gleichzeitigen Bedarf von etwa 750.000 Haushalten zu decken. Dieser Wert macht die Anlage zu einem der größten Rechenzentren in China.
Sieg der lokalen Chips
Derzeit betreibt Z.AI mehrere Rechencluster. Jeder von ihnen umfasst über 10.000 Chips, und Quellen bestätigen, dass in diesen Systemen keine NVIDIA-Produkte verwendet werden. Obwohl nicht offengelegt wurde, welche Prozessoren installiert sind, vermuten Experten Huawei, Cambricon oder Alibaba als Hauptlieferanten.Lange Zeit herrschte in der globalen Technologie-Community die Ansicht vor, dass chinesische Chips nur für die Inferenz geeignet, aber nicht leistungsstark genug für das Training komplexer Systeme von Grund auf (Training) wie NVIDIA seien. Das Z.AI-Projekt bricht mit diesem Stereotyp und zeigt, dass lokale Hardware selbst die komplexesten Aufgaben bewältigen kann.
Ressourcenknappheit und Zukunftspläne
Diese Nachricht kommt, nachdem das Pekinger Unternehmen Moonshot sein Modell Kimi K3 vorgestellt hat. Bemerkenswert ist, dass Kimi K3 zwar mit führenden US-Analoga konkurrieren konnte, aber aufgrund mangelnder Rechenkapazitäten gezwungen war, die Registrierung neuer Benutzer vorübergehend zu stoppen. Die Investition von Z.AI in die eigene Infrastruktur zielt darauf ab, genau solche Probleme zu vermeiden.Die chinesische Regierung betrachtet die Unabhängigkeit im Bereich der KI als strategisches Ziel. Daher sind für die nächsten 5 Jahre Investitionen in Höhe von etwa 2 Billionen Yuan (rund 295 Milliarden Dollar) für den Bau neuer Rechenzentren im ganzen Land geplant. Diese Mittel sollen nicht nur die technische Basis stärken, sondern auch die Software und das Ökosystem unabhängig von NVIDIA-Standards machen.
Dieser Trend ist auch für Länder wie Usbekistan, die eine rasante Digitalisierung durchlaufen, von Bedeutung. Angesichts des globalen Defizits und der hohen Preise für NVIDIA-Chips könnten Chinas alternative und wettbewerbsfähige Lösungen neue Möglichkeiten für regionale IT-Projekte eröffnen.

















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