Fähre vor Guyana gekentert: 27 Tote, 83 Vermisste

Vor der Küste Guyanas MV Barima Mindestens 27 Menschen kamen ums Leben und 83 werden noch vermisst, nachdem eine Passagierfähre gekentert war. Premierminister Mark Phillips teilte mit, dass bisher 69 Passagiere gerettet werden konnten.
Such- und Rettungsarbeiten dauern an. Die Regierung hat eine offizielle Untersuchung eingeleitet, um die Ursachen der Tragödie zu klären. Der Premierminister betonte, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.
Der Minister für öffentliche Arbeiten, Juan Edghill, erklärte, dass sich laut offizieller Passagierliste 133 Personen an Bord befanden, tatsächlich jedoch 179 Passagiere auf dem Schiff waren. Zudem wurde festgestellt, dass der Kapitän und ein Besatzungsmitglied Marihuana konsumiert hatten; sie wurden von der Polizei festgenommen.
Ersten Informationen zufolge geriet die Fähre nach dem Schlag einer großen Welle in Schieflage und lief innerhalb kurzer Zeit voll Wasser. Die Überlebende Elena Munsammi berichtete, sie habe sich an einer schwimmenden Kiste festgehalten, sei jedoch von ihrem zweijährigen Kind getrennt worden.
Unter den Geretteten befinden sich mindestens 15 Kinder. Taucher und medizinisches Personal aus Französisch-Guayana unterstützen die Suche. Laut Gesundheitsministerium konnten die meisten Überlebenden mit leichten Verletzungen aus dem Krankenhaus entlassen werden.

















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