OpenAI-unterstütztes Thrive Holdings sammelt 2 Milliarden US-Dollar für die Einführung künstlicher Intelligenz ein

OpenAI-unterstütztes Thrive Holdings sammelt 2 Milliarden US-Dollar für die Einführung künstlicher Intelligenz ein

Thrive Holdings, ein auf die Integration von Technologien der künstlichen Intelligenz in traditionelle Geschäftsprozesse spezialisiertes Unternehmen, hat in einer neuen Finanzierungsrunde bei einer Bewertung von 12 Milliarden US-Dollar 2 Milliarden US-Dollar eingesammelt. Laut ixbt.com beteiligten sich an der Großinvestition namhafte Anleger wie SoftBank, D1 Capital Partners und Altimeter Capital. Dies unterstreicht die wachsende Präsenz von Private-Equity-Fonds im Bereich der künstlichen Intelligenz. TechCrunch.com berichtet .

Laut The New York Times handelt es sich bei der Organisation um eine unabhängige Einheit, die aus Thrive Capital, einem der wichtigsten Investoren von OpenAI, hervorgegangen ist. Im Dezember 2025 erwarb OpenAI den Anteil von Thrive Holdings an dem Unternehmen. Im Rahmen der Vereinbarung entsendet OpenAI seine Mitarbeiter direkt zu den Unternehmen innerhalb von Thrive und unterstützt damit die schnellere praktische Einführung von Technologien der künstlichen Intelligenz.

Eine neue Phase für künstliche Intelligenz und Unternehmensdienstleistungen

Thrive Holdings konzentriert sich hauptsächlich auf Buchhaltung und Informationstechnologie. Derzeit sind mehr als 70 Unternehmen unter dem Dach seiner Plattform tätig. Das Unternehmen stützt sich vor allem auf zwei Säulen: Current, ein Buchhaltungsnetzwerk mit mehr als 50 Firmen und über 2.000 Fachkräften, sowie Shield, eine IT-Sparte mit fast 20 Unternehmen.

Den vorliegenden Angaben zufolge haben die selbstlernenden TaxAI-Steueragenten des Current-Netzwerks mehr als 7.000 Steuererklärungen mit einer Genauigkeit von 98 % bearbeitet. Dadurch konnten die teilnehmenden Unternehmen den Zeitaufwand für die Steuererstellung um mehr als 30 % reduzieren. Gleichzeitig haben die Produkte der künstlichen Intelligenz von Shield die Geschwindigkeit bei der Bearbeitung von Supportanfragen um das 36-Fache erhöht.

Infrastruktur und physische Vermögenswerte rücken in den Fokus

Ein Teil der neu eingeworbenen Mittel soll für den Aufbau eines dritten großen Geschäftsbereichs für physische Vermögenswerte verwendet werden. Nach Angaben von Unternehmensvertretern soll sich dieser Bereich auf Regulierungsdienstleistungen im gebauten Umfeld konzentrieren, darunter die für die Genehmigung, Errichtung, Zertifizierung und den Betrieb physischer Vermögenswerte erforderlichen Arbeiten.

In einem Interview mit TechCrunch betonte Anuj Mehendratta, einer der Gründer von Thrive Holdings, die Notwendigkeit, die kritische Infrastruktur in den USA zu modernisieren. Zugleich wies er darauf hin, dass Projekte häufig mit lokalen, technischen und rechtlichen Herausforderungen konfrontiert sind. Den Angaben zufolge betreffen solche Probleme direkt Rechenzentren, die Fertigung, das Gesundheitswesen, die Energieversorgung, die Wasserversorgung und Verkehrsnetze.

Experten zufolge wird künstliche Intelligenz zwar weder körperliche Arbeiten vor Ort noch lokale Entscheidungen vollständig ersetzen, kann aber arbeitsintensive Prozesse wie Recherchen, die Erstellung von Berichten, die Vorbereitung von Genehmigungen, Prüfunterlagen und die Überwachung der Compliance deutlich erleichtern.

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