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Ein „Würgegriff“ für Teheran: Trump bereitet Blockade gegen Iran vor

Ein „Würgegriff“ für Teheran: Trump bereitet Blockade gegen Iran vor

Foto: Collage RuNews24.ru

Die politische Temperatur im Nahen Osten hat ihren Höhepunkt erreicht. Nachdem die komplexen Verhandlungen in Islamabad ergebnislos verliefen, begann Washington mit der Umsetzung drastischer Maßnahmen gegen Teheran. Zamin.uz präsentiert die Details dieser wirtschaftlichen und militärischen Belagerung, welche die Weltpolitik auf den Kopf stellen könnte.

Die Krise der Diplomatie und Trumps „Trumpfkarte“

US-Präsident Donald Trump deutete an, eine Seeblockade nicht auszuschließen, nachdem die Chance auf ein Abkommen mit dem Iran vertan wurde. Der Chef des Weißen Hauses teilte in seinem Netzwerk Truth Social einen Artikel von Jon Solomon mit dem Titel „Trumps Trumpfkarte, falls der Iran nicht nachgibt: Eine Seeblockade“ und richtete damit eine offene Warnung an Teheran. Experten glauben, dass Washington das Venezuela-Szenario wiederholen möchte: die iranische Wirtschaft in die Knie zu zwingen, indem die Ölexporte vollständig unterbunden werden.

Drei Flugzeugträger in Lauerstellung: Militärkräfte sammeln sich

Derzeit konzentriert sich ein enormes US-Militärpotenzial im Persischen Golf und den angrenzenden Gebieten. Die Lage ist so ernst, dass gleichzeitig drei Flugzeugträger-Kampfgruppen in der Region in Alarmbereitschaft versetzt wurden:

  • USS Gerald R. Ford — im Roten Meer;
  • USS Abraham Lincoln — im Arabischen Meer;
  • USS George H. W. Bush — hat die Basis in Norfolk verlassen und wird bald am Ziel ankommen.

Eine solche Militärmacht ermöglicht es, alle Handelsbeziehungen des Iran über den Seeweg zu stoppen, ohne direkt in einen bewaffneten Konflikt einzutreten.

Milliardenschäden: Der wirtschaftliche Schlag

Der Iran exportiert derzeit etwa 2,8 Millionen Barrel Öl pro Tag und erzielt bei Weltmarktpreisen von 120 $ enorme Einnahmen. Eine Seeblockade könnte Teheran jeden Monat Dutzende Milliarden Dollar kosten. Dies käme einem Abschneiden der wichtigsten finanziellen Lebensadern des Staates gleich.

Die „Säuberungsoperation“ in der Straße von Hormus

Das US Central Command (CENTCOM) hat bereits praktische Schritte unternommen. Die Zerstörer USS Frank E. Peterson und USS Michael Murphy haben mit der Entschärfung von Minen begonnen, die vom Iran in der Straße von Hormus platziert wurden. Ziel ist es, eine sichere und kontrollierte neue Route für Schiffe zu schaffen.

21 Stunden Verhandlungen und Diplomatie am Rande einer Konfrontation

Die 21-stündigen Marathonverhandlungen in Islamabad verliefen in extrem angespannter Atmosphäre. Berichten zufolge eskalierte die Meinungsverschiedenheit zwischen dem US-Vertreter Witkoff und dem iranischen Außenminister bis hin zu einer fast physischen Auseinandersetzung. Bei dem Atomprogramm und dem Status der Straße von Hormus konnten sich die Parteien nicht einigen. Wie Vizepräsident JD Vance betonte, weigerte sich der Iran, die US-Bedingungen zu akzeptieren, woraufhin Trump eine harte Position einnahm, nach dem Motto: „Der Sieg wird ohnehin unser sein“.

Es scheint nun, als seien die diplomatischen Wege versperrt und an der Reihe von „Gewaltanwendung“ und „wirtschaftlicher Belagerung“ zu sein.

Liebe Leser, glauben Sie, dass eine Seeblockade den Iran zum Nachgeben zwingen kann? Könnte diese Situation zu einem neuen großen Krieg führen?

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