Schüsse in der Nähe des Weißen Hauses: Bewaffneter Angreifer erschossen

Ein weiterer beunruhigender und kritischer Vorfall ereignete sich in Washington, dem politischen Zentrum der USA. Spät am Sonntagabend (Taschkenter Zeit) eröffnete ein bewaffneter Unbekannter plötzlich das Feuer auf Wachen in unmittelbarer Nähe des Weißen Hauses. Dank des schnellen und entschlossenen Eingreifens der Agenten des United States Secret Service wurde der Täter noch am Tatort erschossen. Leider wurde ein unschuldiger Passant bei der Schießerei schwer verletzt.
Lokalen Medienberichten zufolge, die sich auf Ermittlungskreise stützen, handelte es sich bei dem Angreifer um den 21-jährigen Nasir Best, der bereits zuvor versucht hatte, in das Gelände des Weißen Hauses einzudringen. Die Situation wird dadurch verschärft, dass dieser bewaffnete Zusammenstoß in der Nähe einer offiziellen Veranstaltung stattfand, an der US-Präsident Donald Trump teilnahm, und nur einen Monat nach einem anderen Attentatsversuch erfolgte.
Plötzlicher Kugelhagel und die Panik der Reporter
Reporter des weltweit bekannten Senders CNN gehörten zu den Ersten, die berichteten, dass rund um die Residenz des Präsidenten Dutzende beängstigende Schüsse zu hören waren. Während dieser schrecklichen Momente postete Selina Van, eine bekannte Journalistin des Senders ABC, die vor Ort war, ein Live-Video auf ihrem „X“-Account (ehemals Twitter), in dem die Geräusche von Explosionen und Schüssen zu hören sind. Die Aufnahmen zeigen die Reporterin, wie sie vor der Kulisse des Weißen Hauses einen Bericht aufnimmt, als die Schießerei beginnt, und wie sie sich voller Angst an einem sicheren Ort versteckt.
„Als die Schüsse Panik auslösten, filmte ich gerade ein Video für soziale Medien mit meinem iPhone auf der Nordwiese des Weißen Hauses. Plötzlich fielen Dutzende Schüsse hintereinander. Sicherheitskräfte befahlen uns, sofort zum Pressekonferenzraum zu rennen. Wir verstecken uns jetzt dort zusammen mit allen Medienmitarbeitern“, postete Selina Van.
Laut einer Erklärung eines Sprechers des Secret Service ereignete sich der Vorfall am Samstagabend gegen 18:00 Uhr Ortszeit (03:00 Uhr Sonntag, Taschkenter Zeit). Der bewaffnete Angriff fand an der Kreuzung der 17th Street und der Pennsylvania Avenue außerhalb des Gebäudekomplexes des Weißen Hauses statt. Der Täter näherte sich ruhig dem Sicherheitskontrollpunkt, zog eine Pistole aus seiner Tasche und begann wahllos auf die Wachen zu schießen. Der Angreifer, der durch das Erwidern des Feuers der Sicherheitsbeamten schwer verletzt wurde, verstarb nach der Einlieferung ins Krankenhaus. Ein Zivilist, der zu diesem Zeitpunkt vorbeiging, wurde ebenfalls getroffen, ins Krankenhaus eingeliefert und befindet sich nach Angaben der Ärzte in kritischem Zustand.
Trumps Reaktion: „Er hatte eine Neigung zur Gewalt“
Zum Zeitpunkt des bewaffneten Zusammenstoßes befand sich US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus. Unter den engagierten Agenten des Secret Service wurde niemand verletzt.
Der Chef des Weißen Hauses gab auf seinem persönlichen Netzwerk „Truth Social“ eine Erklärung ab, in der er den Sicherheitskräften für ihre hohe Professionalität und ihr schnelles Handeln aufrichtig dankte. Er äußerte sich auch zur Identität des Angreifers und stellte fest, dass dieser eine „starke Neigung zu Gewalt und Aggression“ in seiner Psyche hatte.
Als Ergebnis der Untersuchungen durch Ermittlungsbehörden (Quellen von CNN und CBS) wurde offiziell bestätigt, dass es sich bei dem Verstorbenen um den 21-jährigen Nasir Best handelte. Es wurde festgestellt, dass er bereits im Juli 2025 versucht hatte, die Mauern des Weißen Hauses zu überklettern, und damals festgenommen wurde. Ein Gerichtsbeschluss hatte ihm zuvor untersagt, sich dem Gelände des Weißen Hauses und staatlichen Einrichtungen zu nähern.
Bei den Untersuchungen im letzten Jahr deckten FBI-Agenten erschreckende Beiträge auf den Internetseiten von Best auf. Unter anderem behauptete der junge Mann in sozialen Netzwerken, der echte Osama bin Laden zu sein, und schrieb mindestens eine spezifische Nachricht, in der er Donald Trump mit körperlicher Gewalt drohte. Trotzdem war er bis jetzt nie dabei erwischt worden, wie er im wirklichen Leben eine Waffe benutzte. Nasir Best lebte seit anderthalb Jahren in Washington.
Eine Kette unaufhörlicher Attentatsversuche gegen Trump
Es ist erwähnenswert, dass dieser blutige Vorfall weniger als einen Monat nach einem weiteren Attentatsversuch auf Donald Trump geschieht. Zuvor, Ende April, hatte es einen plötzlichen bewaffneten Angriff in der Lobby des prestigeträchtigen Washington Hilton Hotels in Washington gegeben. Zu diesem Zeitpunkt fand im Saal im Untergeschoss des Gebäudes die hochrangige Gala der White House Correspondents' Association statt.
Damals evakuierten Agenten des Secret Service den Präsidenten, die First Lady Melania Trump und den Vizepräsidenten aus Sicherheitsgründen sofort aus dem Saal. Bei dem 31-jährigen Terroristen Cole Thomas Allen, der damals festgenommen wurde, wurden zwei Schusswaffen und scharfe Messer gefunden, und er wurde wegen versuchten Attentats auf den US-Präsidenten angeklagt. Donald Trump hatte während seines Präsidentschaftswahlkampfs 2024 bereits mehrere lebensbedrohliche Angriffe erlebt. Die Sicherheitsmaßnahmen rund um das Weiße Haus wurden weiter verschärft.
Glauben Sie, dass die unaufhörliche Zunahme solcher Attentatsversuche und bewaffneten Angriffe auf US-Präsident Donald Trump durch die politische Polarisierung im Land oder durch die übermäßige Freiheit beim Waffenverkauf verursacht wird?
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