Unbekannte Krankheit breitet sich im Kongo aus: 14 Tote

In den westlichen Regionen der Demokratischen Republik Kongo (DRK) sind 14 Menschen an einer gefährlichen Krankheit gestorben, deren Ursprung bislang ungeklärt ist. Dies berichtete Radio Okapi unter Berufung auf den lokalen Abgeordneten Jacques Ilunga.
Berichten zufolge hat sich die Krankheit in mehreren Dörfern im Gebiet Bulungu der Provinz Kwilu weit verbreitet. In den letzten zwei Wochen wurden eine Reihe von Todesfällen im Zusammenhang mit dieser Krankheit verzeichnet. Die Situation hat unter der lokalen Bevölkerung ernsthafte Besorgnis und weit verbreitete Panik ausgelöst.
Infolgedessen haben viele Familien begonnen, aus Sicherheitsgründen massenhaft in das benachbarte Gebiet Idiofa und angrenzende Distrikte abzuwandern. Die schnelle Ausbreitung der Krankheit unter der lokalen Bevölkerung sorgt für große Beunruhigung.
Der Abgeordnete Jacques Ilunga forderte die Regierungsbehörden auf, umgehend Maßnahmen zu ergreifen, um Teams von Gesundheitsexperten in die Region zu entsenden, um notwendige Proben für biomedizinische Analysen zu sammeln. Bena Mutuy, der ehemalige Gesundheitschef der Provinz, bestätigte ebenfalls die Ausbreitung der unbekannten Krankheit und gab an, dass die Zahl der Todesopfer fast 20 erreichen könnte.
Experten zufolge gehören zu den Hauptsymptomen der Krankheit starke Kopfschmerzen, Erbrechen, Schmerzen im Bauchraum sowie Knieschmerzen. Besonders besorgniserregend ist, dass der Tod innerhalb von 24 Stunden nach dem Auftreten der ersten Symptome eintreten kann.
Zuvor wurde die Ausbreitung des Ebola-Virus in der Demokratischen Republik Kongo offiziell bestätigt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnte vor der schnellen Ausbreitung der Krankheit. Infolgedessen haben Nachbarstaaten ihre Grenzen zur DRK vorübergehend geschlossen, während andere Länder die sanitär-epidemiologische Kontrolle an Flughäfen verschärft haben.
Zudem wurde am 20. Juni berichtet, dass in Israel der erste Ebola-Verdachtsfall identifiziert wurde. Nach neuesten UN-Daten wurden in der Demokratischen Republik Kongo 1.000 Ebola-Fälle offiziell registriert.

















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