In Bangladesch pflanzten Anwohner Reis auf einer seit zwei Jahren unfertigen Straße

In Bangladesch pflanzten Anwohner Reis auf einer seit zwei Jahren unfertigen Straße

In der bangladeschischen Stadt Sripur haben Einwohner auf ungewöhnliche Weise gegen eine seit zwei Jahren nicht fertiggestellte Straße protestiert. Sie pflanzten Reissetzlinge auf der unbenutzbaren Straße und zeigten damit symbolisch, dass ihr derzeitiger Zustand an ein Reisfeld erinnert.

Der Bau der Straße begann offenbar vor fast zwei Jahren, wurde jedoch nicht abgeschlossen. Die Straße blieb aufgerissen und verwahrlost zurück. Bei Regen sammelt sich Wasser in den Vertiefungen, wodurch die Fortbewegung für Fahrzeuge und Fußgänger noch schwieriger wird.

Nach Angaben der Anwohner beeinträchtigt die lange ausbleibende Fertigstellung der Straße ihren Alltag erheblich. Deshalb veranstalteten sie durch das Pflanzen von Reis eine ungewöhnliche Protestaktion, um die Verantwortlichen erneut auf das Problem aufmerksam zu machen.

Eine solche ungewöhnliche Protestform gegen Straßenprobleme wurde in Bangladesch bereits früher eingesetzt. So pflanzten die Einwohner von Sripur in Gazipur 2013 Reissetzlinge auf einer maroden Straße, die sich bei Regen mit Schlamm und Wasser füllte, und forderten deren Reparatur.

Auch die jüngste Aktion der Anwohner wird als Aufforderung gewertet, den Straßenbau schneller abzuschließen und das seit Langem bestehende Problem zu lösen.

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