Schreckliches Erdbeben in Kolumbien: 132 Tote, nationale Katastrophe ausgerufen

Folgen des Erdbebens in Kolumbien. Foto: AP Photo / Santiago Saldarriaga
Bei einem schweren Erdbeben der Stärke 7,4 in Kolumbien sind mindestens 132 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 570 verletzt worden. Die Behörden haben für das betroffene Gebiet den nationalen Katastrophenfall ausgerufen.
Der Fernsehsender Caracol berichtete unter Berufung auf örtliche offizielle Quellen über die schreckliche Tragödie.
Epizentrum und am stärksten betroffene Gebiete
Das verheerende Erdbeben ereignete sich am Montagmorgen.
Epizentrum: Es lag im Gebiet der Gemeinde San José del Palmar im Departamento Chocó.
Magnitude: 7,4.
Ausbreitung: Die Erschütterungen waren in weiten Teilen Kolumbiens sowie in den Nachbarstaaten deutlich zu spüren.
Die schwerste und folgenschwerste Lage herrscht in Pereira und anderen Gebieten der Kaffeeregion sowie in den Departamentos Valle del Cauca und Chocó. Nach offiziellen Angaben wurden 32 Städte in die rote Gefahrenstufe eingestuft.
Schreckliche Zerstörung: Infrastruktur und Wohngebäude
Die Naturkatastrophe verursachte massive Schäden:
1.575 Wohngebäude wurden schwer beschädigt;
37 Wohngebäude wurden vollständig zerstört;
18 Gesundheitszentren und Krankenhäuser wurden beschädigt;
52 Bildungseinrichtungen wurden beschädigt;
18 Straßen und 7 Flughafenanlagen wurden beschädigt.
Nationaler Katastrophenfall und Rettungsarbeiten
Die kolumbianische Regierung hat im Land offiziell den nationalen Katastrophenfall ausgerufen. In den Katastrophengebieten suchen Rettungskräfte und Militärangehörige weiterhin nach Menschen unter den Trümmern und leisten den Verletzten dringend benötigte medizinische Hilfe.
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