Gold im Wert von 9 Millionen Euro in belgischer Wand gefunden

Während Bauarbeiten in Dendermonde, Belgien, wurden in einer Wand Goldmünzen und Goldbarren im Wert von fast 9 Millionen Euro gefunden. VRT NWS berichtete über den Fund.
Der Fund wurde am 12. August während Abrissarbeiten an einem Gebäude in der Van-Langenhovestraat im Stadtteil Sint-Gillis-Dendermonde entdeckt. Als Arbeiter einen Teil des Fundaments für die Verlegung eines Abwasserrohrs abbrachen, kamen zwischen den Ziegeln glänzende Münzen und Goldbarren zum Vorschein.
Der Schatz wurde zuerst von dem 18-jährigen Studenten Kobi bemerkt. Zunächst hielt er die gefundenen Münzen für gewöhnliche 1-Euro-Münzen. Als jedoch zwischen ihnen auch ein Goldstück sichtbar wurde, erkannten die Arbeiter, dass sie auf einen ungewöhnlichen Fund gestoßen waren.
Nach Angaben des Bauleiters wurden bei den weiteren Grabungsarbeiten noch viele weitere Goldmünzen und -barren gefunden. Daraufhin informierten die Arbeiter den Eigentümer des Objekts und die Polizei. Das gefundene Gold wird derzeit unter polizeilicher Aufsicht an einem sicheren Ort aufbewahrt.
Die Staatsanwaltschaft Ostflandern untersucht, wann und zu welchem Zweck der Schatz in der Wand des Gebäudes versteckt wurde. Ein Vertreter des Gebäudeeigentümers schloss nicht aus, dass das Verstecken des Goldes mit einem möglichen Betrug zusammenhängen könnte.
Derzeit ist unklar, wer der rechtmäßige Eigentümer des wertvollen Fundes ist und ob die Bauarbeiter, die ihn entdeckt haben, eine Belohnung erhalten. Diese Fragen werden auf Grundlage der Ermittlungsergebnisse und des belgischen Rechts geklärt.
Der Bauleiter sagte, dass er in seinen 33 Berufsjahren zum ersten Mal mit einem solchen Fall konfrontiert worden sei.

















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