Eltern in China schicken ihre Kinder gegen Bezahlung in Arbeitslager, was für Entsetzen sorgt

Ungewöhnliche Camps, die Kinder auf die Härten des Lebens vorbereiten sollen, werden in China immer beliebter. Eltern zahlen Tausende Yuan, um ihre Kinder in Dörfer zu schicken, wo sie landwirtschaftliche Arbeit verrichten müssen.
Wie die South China Morning Post berichtet, werden die sogenannten „Lebensprüfungscamps“ hauptsächlich in den Provinzen Sichuan, Guizhou und Yunnan organisiert.
Die Kinder, die hierher kommen, erledigen die täglichen Aufgaben der einfachen Landbevölkerung:
Kartoffeln ausgraben;
Vieh versorgen;
körperliche Arbeit verrichten;
und dürfen ihre Handys nicht benutzen. Interessanterweise werden die Kinder für ihre Arbeit nicht bezahlt. Im Gegenteil, ihre Eltern zahlen dafür.
In einigen Lagern kostet ein 10-Tage-Programm 4.000 Yuan, also etwa 600 Dollar. Programme, die bis zu einem Monat dauern, können über 10.000 Yuan kosten.
Es heißt, in den Lagern herrsche eine strenge Disziplin. Berichten zufolge erhalten Kinder, die ihre Aufgaben nicht erfüllen, zur Strafe nur Kartoffeln statt einer richtigen Mahlzeit. In sozialen Medien kursierende Videos zeigen, wie einige Kinder weinen und darum betteln, nach Hause zurückkehren zu dürfen.


















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