Zahl der Erdbebenopfer in Venezuela nähert sich 3.000

Zahl der Erdbebenopfer in Venezuela nähert sich 3.000

Die Zahl der Todesopfer durch die verheerenden Erdbeben in Venezuela ist drastisch gestiegen und hat fast 3.000 erreicht. Obwohl zehn Tage seit der Naturkatastrophe vergangen sind, gelten immer noch Tausende Menschen als vermisst.

Wie der Parlamentssprecher des Landes, Jorge Rodríguez, mitteilte, liegt die Zahl der Erdbebenopfer nach neuesten Schätzungen bei 2.954. Zudem haben mehr als 16.592 Bürger Verletzungen unterschiedlichen Grades erlitten.

Derzeit schließen internationale Rettungsteams die Such- und Rettungsarbeiten in den Trümmern schrittweise ab. Experten betonen, dass bei Naturkatastrophen wie Erdbeben die ersten 72 Stunden die kritischste Zeit für die Rettung von Überlebenden sind. Nach Ablauf dieser Frist sinkt die Überlebenschance rapide.

Augenzeugen berichten, dass die lokale Bevölkerung in den ersten Stunden der Katastrophe gezwungen war, die Trümmer eigenhändig zu räumen, um ihre Angehörigen zu retten, da die Rettungsdienste noch nicht eingetroffen waren.

Die Behörden geben an, dass die Suche nach den Vermissten derzeit fortgesetzt wird. Gleichzeitig werden die Maßnahmen zur Bewältigung der Erdbebenfolgen und zur Unterstützung der Betroffenen konsequent weitergeführt.

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