11-jähriger Junge beim Angeln von Alligator angegriffen

11-jähriger Junge beim Angeln von Alligator angegriffen

Im US-Bundesstaat Florida hat ein elfjähriger Junge, der dort im Urlaub war, bei einem Alligatorangriff seinen Arm verloren. Die Tragödie ereignete sich, als der Junge mit seinem Vater fischte.

Berichten zufolge wollte der in Pennsylvania lebende Brody Terry einen gefangenen Fisch am Ufer wieder ins Wasser lassen. In diesem Moment tauchte plötzlich ein großer Alligator aus dem Wasser auf und biss in seinen Arm.

Seitenansicht eines Krokodils, das seinen Kopf über die Wasseroberfläche streckt.

Der Vater des Jungen sprang sofort ins Wasser, um seinen Sohn zu retten, und versuchte, das Maul des Alligators zu öffnen. Da sich das Tier jedoch drehte, erlitt der rechte Arm des Jungen schwere Verletzungen.

Ärzte führten mehrere Operationen durch, um den verletzten Arm zu retten. Aufgrund der schweren Schäden musste er jedoch bis zum Handgelenk amputiert werden.

Mittlerweile wurde Brody Terry aus dem Krankenhaus entlassen und erholt sich zu Hause in Pennsylvania. Seine Familie hat eine Spendenaktion ins Leben gerufen, um die medizinischen Kosten zu decken. Nach Angaben seiner Angehörigen liebte der Junge das Angeln, Baseball und Fußball. Nun kämpft er darum, sich an einen neuen Lebensstil anzupassen und gleichzeitig seinen Hobbys nachzugehen.

Nach Angaben der Fisch- und Wildtierbehörde von Florida wurde nach dem Vorfall ein fast 2,6 Meter langer Alligator gefunden und zur Sicherheit der Öffentlichkeit getötet.

Experten weisen darauf hin, dass solche Vorfälle mit Alligatoren zwar selten sind, rufen die Bevölkerung jedoch dazu auf, in der Nähe von Gewässern vorsichtig zu sein, sich keinen Wildtieren zu nähern und diese nicht zu füttern.

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