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Nodirbek Abdusattorov: Ich bin wegen Magnus zu diesem Turnier gekommen

Nodirbek Abdusattorov: „Ich bin wegen Magnus zu diesem Turnier gekommen“

Das renommierte TePe Sigeman-Schachturnier, das derzeit im schwedischen Malmö stattfindet, hat die Weltelite der Großmeister versammelt. Nodirbek Abdusattorov, der Usbekistan bei diesem Wettbewerb vertritt, zog bereits mit seinem souveränen Spiel in der ersten Runde die Aufmerksamkeit auf sich.

Unser Landsmann startete erfolgreich in das Turnier, indem er die Chinesin Ju Jiner besiegte.

In einem Interview nach der Partie äußerte sich Abdusattorov zu den entscheidenden Entscheidungen und der Strategie während des Spiels. Er betonte, dass die Wahl der Eröffnung von entscheidender Bedeutung war.

Nachdem er den Stil seiner Gegnerin analysiert hatte, entschied sich der Schachspieler für die Caro-Kann-Verteidigung, was für die Gegnerin unerwartet kam.

„Sie spielt normalerweise e4 und verfügt über ein gutes Eröffnungsrepertoire. Ich habe mich für Caro-Kann entschieden, weil sie wahrscheinlich andere Varianten erwartet hat.

Während der Partie hatten die Schwarzen keinerlei Probleme. Besonders nach einigen positionellen Entscheidungen ging die Initiative auf meine Seite über“, kommentierte Abdusattorov.

Er hob zudem hervor, dass er im positionellen Kampf durch den Abtausch von Figuren einen Vorteil erlangt habe. Seinen Ausführungen zufolge vergrößerte sich das Spielfeld mit abnehmender Figurenzahl, was die Umsetzung eines klaren Plans – den Angriff auf c5 – ermöglichte.

Die Gegnerin beging aufgrund von Zeitnot einen Fehler, der das Schicksal der Partie besiegelte.

Abdusattorov ging auch auf seine konstanten Ergebnisse der letzten Zeit ein. Er erinnerte an seine Erfolge bei den Turnieren in London, Wijk aan Zee und Prag und erklärte, dass das Geheimnis seiner Form in der Beständigkeit und der regelmäßigen Spielpraxis liege.

Der wohl interessanteste Aspekt ist, dass der usbekische Großmeister den Grund für seine Teilnahme an diesem Turnier offen darlegte: „Ich bin wegen Magnus Carlsen hierhergekommen. Sobald ich hörte, dass er teilnimmt, beschloss ich zu kommen“, sagte er.

Wie bekannt wurde, werden Abdusattorov und Carlsen in der dritten Runde aufeinandertreffen. Unser Landsmann wird in dieser Partie mit den schwarzen Steinen spielen, betonte jedoch, dass ihn diese Situation nicht in eine schwierige Lage bringe.

Im Gegenteil, der geringere Druck könnte zu seinem Vorteil gereichen.

Damit rückt eine der am meisten erwarteten Partien des Turniers näher. Die Frage bleibt: Kann Abdusattorov auch gegen Carlsen seine Topform beibehalten?

Die Schachfans warten gespannt auf die Antwort.

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