Infantino spricht über Probleme mit den Teilnehmern der WM 2026

Infantino spricht über Probleme mit den Teilnehmern der WM 2026

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026, die von den drei großen nordamerikanischen Nationen USA, Kanada und Mexiko ausgerichtet wird, hat offiziell begonnen. Vor dem Start dieses historischen Turniers, auf das die ganze Welt gewartet hat, fand eine spezielle Pressekonferenz mit FIFA-Präsident Gianni Infantino statt. Der FIFA-Chef forderte Medienvertreter und Journalisten dazu auf, politische Kontroversen rund um das Turnier beiseitezulegen und sich hauptsächlich auf die Schönheit des Fußballs zu konzentrieren.

Auf der Pressekonferenz verkündete Gianni Infantino voller Freude, dass ein wahrer Fußball-Karneval für die Welt begonnen habe:

„Diese Tage sind eine Zeit echter Freude und ein großes Fußballfest für die gesamte Menschheit. Ich bin sehr glücklich, dass in wenigen Stunden der offizielle Spielball vom Anstoßpunkt aus ins Spiel gebracht wird. Am Ende wird die höchste Auszeichnung der Welt an das siegreiche Team überreicht. Es ist die attraktivste und erstaunlichste Trophäe der Welt. Sie ist ein unbezahlbarer Pokal, der Millionen von Menschen auf unserem Planeten schöne Träume schenkt.“

„Ich hoffe, dass wir während des Turniers verschiedene Konflikte beiseitelegen und es schaffen können, ein wenig über reinen Fußball zu sprechen. Schließlich sind wir alle hierhergekommen, um diesen schönen Sport zu genießen, oder?“, sagte der FIFA-Präsident an die Medienvertreter gerichtet.

Gleichzeitig betonte der FIFA-Chef nachdrücklich, dass er es keineswegs bereue, dass das Turnier in den USA organisiert werde. Seiner Meinung nach sei es natürlich, dass bei globalen Sportveranstaltungen dieser Größenordnung organisatorische Probleme auftreten:

„Organisatorische Probleme gibt es nicht nur in den USA, sondern auch in Kanada und Mexiko. Für eine Veranstaltung dieser Größenordnung ist dies ein völlig normaler und erwarteter Prozess. Es ist wahrscheinlich unmöglich, alle Probleme sofort und auf einmal zu lösen“, merkte er an.

Während der Pressekonferenz fragten Journalisten nach dem schmerzhaftesten Thema rund um die Weltmeisterschaft: der Tatsache, dass einem der stärksten und erfahrensten Schiedsrichter des afrikanischen Kontinents, einem Vertreter aus Somalia, die Einreise in die USA verweigert wurde. Infantino reagierte auf diese Situation gelassen:

„Manchmal muss man die Situation richtig einschätzen und auch mal durchatmen. Wir sind nicht die Könige der Welt, die nationale Regierungen oder lokale Polizeisysteme kontrollieren“, deutete der FIFA-Chef an, dass er nicht in die nationale Gesetzgebung und Sicherheitsmaßnahmen eingreifen könne.

Es sei daran erinnert, dass vor dem Turnier Berichte kursierten, wonach einige bekannte Spieler (darunter die Nationalmannschaften von Usbekistan und Brasilien) sowie offizielle Schiedsrichter bei der Einreise in die USA an Flughäfen extrem strengen Sicherheitskontrollen unterzogen wurden, als wären sie gefährliche Kriminelle. Einer der angesehensten Schiedsrichter Afrikas wurde aufgrund von Visabeschränkungen sogar komplett an der Einreise gehindert. Dennoch ist die FIFA-Führung zuversichtlich, dass der sportliche Wettbewerb auf dem Platz diese internen Probleme bald in Vergessenheit geraten lässt.

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Shuhrat Razzakov
«ZAMIN.UZ» Redakteur

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