Michael Olise verrät seine bevorzugte Position: Er will nicht auf dem Flügel spielen

Michael Olise verrät seine bevorzugte Position: Er will nicht auf dem Flügel spielen

Der Star des FC Bayern München und der französischen Nationalmannschaft, Michael Olise, hat eine überraschende Aussage zu seiner Rolle auf dem Platz gemacht. Obwohl er als einer der talentiertesten Flügelspieler der Welt gilt, gab der Fußballer bekannt, dass er eigentlich das Spiel im Zentrum bevorzugt. Dies berichtete L'Équipe. Goal.com berichtet darüber.

Der 24-jährige Fußballer, der derzeit bei der Weltmeisterschaft 2026 sein Können unter Beweis stellt, betonte, dass er sich auf der traditionellen Position der "Nummer 10" wesentlich freier fühle, obwohl er auf dem rechten Flügel hervorragende Leistungen zeige. Seinen Worten zufolge bietet ihm das Spiel im Zentrum mehr Kreativität und Bewegungsfreiheit.

Vom Straßenfußball bis zum Profiniveau

Olise enthüllte auch, wo die Wurzeln seines Spielstils und seiner besonderen Bewegungen auf dem Platz liegen. Der Fußballer erklärte, dass die Spiele in seiner Kindheit auf der Straße mit seinem Bruder sein Können stärker geformt haben als die strengen Regeln in den Akademien. "Ich bin im Straßenfußball aufgewachsen. Ich habe mit meinem Bruder den Ball gegen eine Wand gespielt und Eins-gegen-Eins gekämpft. Das ist ein völlig anderer Fußball, aber es ist der beste Weg zu lernen", sagt der Stürmer.

Nach seinem Wechsel zum FC Bayern im Juli 2024 vom Crystal Palace für 53 Millionen Euro entwickelte sich der Spieler in kurzer Zeit zu einer Führungsfigur des deutschen Giganten. Statistiken zufolge kam er in 107 Spielen für die Münchner zum Einsatz und erzielte 42 Tore sowie 54 Vorlagen. Diese Ergebnisse zeigen, dass er nicht nur ein Torjäger, sondern auch ein Meister darin ist, seine Mitspieler in gute Positionen zu bringen.

Freiheit — die Garantie für Erfolg

Auch in der französischen Nationalmannschaft ist Olise zu einer wichtigen Figur geworden. In 18 Länderspielen traf er siebenmal ins gegnerische Tor. Im ersten Spiel der Weltmeisterschaft gegen Senegal, das mit einem 3:1-Sieg endete, trug er mit zwei Vorlagen maßgeblich zum Erfolg seines Teams bei.

Der Spieler verbirgt nicht, dass er es nicht mag, in taktische Schemata gepresst zu werden, und stattdessen ein „freier Geist“ auf dem Platz sein möchte. Seiner Meinung nach ist es auch auf professioneller Ebene sehr wichtig, die Liebe zum Fußball und die unschuldige Leidenschaft aus der Kindheit zu bewahren. Ob das Trainerteam des FC Bayern diesen Wunsch in Zukunft berücksichtigen und Olise ins Zentrum rücken wird, bleibt abzuwarten.

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