Was wird Jorge Jesus in Portugal ändern? Er hat das Hauptproblem offen benannt

Der neue Cheftrainer der portugiesischen Nationalmannschaft, Jorge Jesus, erläuterte seine Ansichten zu Taktik, Spielsystemen und dem Einsatz von Spielern. Seiner Meinung nach ist der entscheidende Faktor im modernen Fußball nicht das blinde Festhalten an einem festen Schema, sondern die Schaffung einer Idee, die den Eigenschaften der Spieler entspricht.
Jesus verhehlte insbesondere seine Haltung zum traditionellen Modell mit drei zentralen Mittelfeldspielern in einer 4-3-3-Formation nicht.
„Fußball ist heute ein Spiel der Mannschaften und Trainer“
Jorge Jesus betonte, dass der Fußball in den letzten Jahren einen großen Wandel durchlaufen hat. Das Ergebnis hängt heute nicht mehr nur von einzelnen Stars ab, sondern auch vom kollektiven Spiel und der Philosophie des Trainers.
„Heute wird Fußball immer mehr zu einem Mannschaftssport. Er hat eine riesige Revolution durchgemacht, denn Fußball ist jetzt ein Spiel der Mannschaften und Trainer“, sagte er.
Der Trainer glaubt, dass jede Mannschaft danach strebt, Räume auf dem Platz zu verengen, die Anzahl der eigenen Angriffe zu erhöhen und dem Gegner so wenig Chancen wie möglich zu lassen.
Jesus kritisierte die 4-3-3-Formation
Der portugiesische Coach erklärte offen, dass er das Spiel mit drei zentralen Mittelfeldspielern in einem 4-3-3-System nicht befürwortet.
Seiner Meinung nach braucht die Mannschaft keine Spieler, die nur an einer Stelle agieren, sondern mobile und dynamische Mittelfeldspieler, die schnell die Positionen wechseln können.
„Ich bin kein Fan davon, in einem 4-3-3 mit drei zentralen Mittelfeldspielern zu spielen. Ich mag mobile und dynamische Mittelfeldspieler lieber“, sagte Jesus.
Stellte eine Frage zu Portugals Stars
Der Trainer erinnerte daran, dass oft gesagt wird, Portugal habe die besten Mittelfeldspieler der Welt. Er betonte jedoch, dass es einen Unterschied zwischen den Spielmodellen in ihren Vereinen und ihren Aufgaben in der Nationalmannschaft gibt.
Jesus wies darauf hin, dass zwei Spieler bei PSG spielen und ein weiterer bei Manchester Unitedunter Vertrag steht. Seiner Ansicht nach unterscheiden sich die taktischen Ideen bei PSG von den Möglichkeiten der portugiesischen Nationalmannschaft.
„Bei PSG gibt es drei Angreifer, die das Spiel mit ihrem individuellen Können steuern. In Portugal war das nicht so“, sagte er.
Das Hauptprinzip des neuen Trainers
Jesus glaubt, dass ein Trainer seine Ideen den Spielern nicht aufzwingen sollte. Stattdessen sollten Taktiken dazu dienen, die Stärken der Spieler im Kader zur Geltung zu bringen.
„Man muss Ideen einführen, die zu den Eigenschaften der Spieler passen. Ein Trainer sollte danach streben, den Spielern zu helfen“, sagte der portugiesische Cheftrainer.
Er fügte hinzu, dass die Spieler der Nationalmannschaft ein hohes Niveau haben und er bereit sei, sie bei Bedarf zu unterstützen.
Diese Worte von Jesus signalisieren, dass für die portugiesische Nationalmannschaft eine neue taktische Ära beginnt. Die Hauptfrage ist nun: Wie schnell werden seine Ideen auf dem Platz funktionieren?


















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